Knud Follert: „Dortmunder Spielpaarungen stärker berücksichtigten“
  Während der WM 2006 werden für 60 Euro
  Stadtrundfahrten mit dem Taxi angeboten.
  Die Route dauert etwa zwei Stunden und
  führt die Gäste vom Hauptbahnhof bis zum
  Hengsteysee und wieder zurück in die
  Innenstadt. Die Verwaltung schlägt vor, die
  Rundfahrten durch intensiv geschulte Taxifahrer in Englisch, Russisch, Türkisch und Arabisch anzubieten.


Nach der Auslosung in Leipzig am vergangenen Freitag fordert Knud Follert, CDU-Sprecher im Planungsausschuss und begeisterter Fußball-Fan, die Verwaltung auf, das Sprachangebot auszuweiten und zu überdenken.


„Dortmund wird während der WM eine Hochburg der Brasilianer, ein grün-gelbes Fahnenmeer. Portugiesisch sollte deshalb im jedem Fall im  Repertoire der motorisierten Gästeführer sein.“



  Da auch die Schweiz und Togo ein Spiel 
  im ehemaligen Westfalenstadion austragen
  werden, regt Follert an, auch Französisch
  mit ins Angebot zu nehmen. „Und der Knaller der Vorrunde ist ja Deutschland-Polen. Unseren östlichen Nachbarn sollten wir unsere schöne Heimatstadt Dortmund auf jeden Fall in ihrer Heimatsprache vorstellen“.



Vor dem Hintergrund, dass sich weder Russland noch die Türkei für die WM 2006 qualifizieren konnten und die Ukraine keines der Vorrundenspiele in Dortmund austragen wird, sollte nach Meinung der CDU-Fraktion überlegt werden, ob man am Vorschlag „Russisch“ und „Türkisch“ weiter festhält.



„Je mehr Sprachen angeboten werden, desto weltoffener präsentiert sich Dortmund. Trotzdem sollten wir den Spielplan berücksichtigen. Arabische Gäste werden aller Voraussicht nach Dortmund nicht in Scharen besuchen.“



Da Dortmund auch einer von drei Standorten für ein Medienzentrum wird, regt Follert zusätzlich an, für hunderte von Reportern aus dem süd- und mittelamerikanischen Kontinent die Weltsprache Spanisch anzubieten.


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