Albert Brinkmann, ehemaliger
    Landtagsabgeordneter von 
    Nordrhein-Westfalen und
    Ehrenmitglied des Rates
    der Stadt Dortmund,
    verstarb am Abend
    des 19. Dezember 2005
    im Alter von 89 Jahren.


 


 


 



Der gelernte Versicherungskaufmann und Filialdirektor a. D. der Colonia-Versicherung AG wurde in Lütgendortmund geboren. Nach Schulabschluss und Lehre als Versicherungskaufmann wirkte er zunächst aktiv in der katholischen Jugendbewegung mit und war Dekanatsjugendführer in Dortmund-West. 1935 reiste er mit 2000 Jugendlichen zu einem Treffen nach Rom.


1937 verließ er Dortmund und arbeitete in Weimar und Hamburg. Nach 10 Jahren Krieg und russischer Gefangenschaft kam er nach Dortmund zurück, setzte sein Engagement fort und trat Ende 1949 der CDU bei, wurde Kreissprecher der Jungen Union und bereits 1952 als einer der Jüngsten in den Rat der Stadt Dortmund gewählt, dem er 18 Jahre, von 1952 bis 1970, angehörte.
Albert Brinkmann war von 1964 bis 1966 Vorsitzender der CDU-Fraktion.
1964 wurde er Mitglied der Landschaftsversammlung in Münster und 1966 Landtagsabgeordneter.


Schwerpunkt seines politischen Wirkens waren die Gründung und der Aufbau der Universität in Dortmund, der Ausbau des Verkehrslandeplatzes, die neue Schleuse Henrichenburg wie auch der öffentliche Nahverkehr. Er setze sich besonders für eine leistungsfähige Wirtschafts- und Infrastruktur im Ruhrgebiet ein.
Seine besondere Liebe galt dem Sport. Albert Brinkmann war über 30 Jahre Mitglied bzw. stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss der Stadt Dortmund.



Als er 1980 auf seine Wiederwahl verzichtete und auch seinen Beruf aufgab, war Albert Brinkmann 50 Jahre im Beruf und 30 Jahre in Politik, Vereinen und Verbänden tätig gewesen.



Der Ehrenring der Stadt Dortmund, die Stadtplakette, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und viele silberne und goldene Ehrennadeln beweisen die Anerkennung und das Engagement für die Stadt für das Land  und seine Freunde.



Die CDU verlor mit Albert Brinkmann nicht nur einen Weggenossen und Freund, sondern auch ein Stück Dortmunder Geschichte.



Die Beisetzung findet statt am Freitag, den 23.12.2006, um 11:30 Uhr, auf dem katholischen Friedhof Lütgendortmund.


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