Horitzky: „Sperrung der Nordstadt schadet  Wirtschaft
  Die CDU-Fraktion sieht sich hinsichtlich
  ihrer Bedenken zur Sperrung der Nordstadt
  für den LKW-Verkehr bestätigt. Dortmunds
  oberster Wirtschaftsförderer Udo Mager
  machte vor wenigen Tagen keinen Hehl 
  daraus, dass die geplante „LKW-
  Entlastungszone“ den Betrieben
der Nordstadt erheblichen Schaden zufügen und Neuansiedlungen verhindern wird.



Gerda Horitzky, CDU-Ratsmitglied aus der Nordstadt:
„Im Dortmunder Hafen sind 5000 Arbeitsplätze beheimatet. Die Betriebe brauchen eine offene Ost-West-Verbindung, um dauerhaft weiterbestehen zu können. Insofern begrüßt es die CDU-Fraktion ausdrücklich, wenn der unabgestimmte Alleingang des grünen Umweltdezernenten Steitz innerhalb der Verwaltung auf erhebliche Bedenken stößt. Was die Nordstadt braucht, ist weiterhin ein Gesamtkonzept. Bis dahin müssen sich die Nordstädter überlegen, wie die Zukunft ihres Stadtbezirks aussehen soll. Bei fast 30% Arbeitslosigkeit im Norden ist die Konzentration nur auf europäische Fördertöpfe der falsche Weg. Die Nordstadt darf kein Hilfeempfänger sein,  sie muss sich auf ihre eigenen Stärken besinnen.“



Kritisch sieht die CDU-Fraktion auch die ergriffenen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf der Mallinckrodtstraße. Nach dem tragischen Tod des Kindes steht nun eine Ampel nach der nächsten auf dieser wichtigsten Ost-West-Verbindungsstraße. Dies hat zur Folge, dass die Lärm- und Feinstaubbelastung durch die zum halten gezwungenen Fahrzeuge noch weiter zugenommen hat.



Gerda Horitzky:
„Alle Eltern und auch der „runde Tisch zur Prävention von Kinderunfällen“, eine Institution, die unter anderem aus dem städtischen Haushalt  gefördert wird, müssen noch mehr in die Pflicht genommen werden und die Kinder auf besondere Gefahrenstellen in der Nordstadt hinweisen. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer Großstadt leben, in der nicht nur Fahrradfahrer und Fußgänger unterwegs sind, sondern auch Autos fahren.“



Von der Verwaltung erwartet die CDU-Fraktion zu einer der nächsten Ratssitzungen eine gründliche Überarbeitung der „LKW-Entlastungszone“ und weitergehende Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme in der Nordstadt. Dazu gehören nach Meinung der Christdemokraten auch eine intensivere Nutzung der Schiene und intelligente Lösungen wie kombinierte Straße-Schiene-Verkehre. Auch die Errichtung eines Güterverkehrszentrums, bei dem die 40-Tonnen-LKWs die Waren bis vor die Tore der Stadt liefern und diese dann auf kleinere Fahrzeuge weiterverteilt werden, könnte die Belastung deutlich senken. „Zumindest eine Ost-West-Verbindung muss aber weiter für alle Fahrzeuge geöffnet bleiben“, so Gerda Horitzky abschließend.


Verantwortlich: