Die heimische Tier- und Pflanzenwelt in
  Dortmund ist immer stärker durch
  einwandernde Arten aus fremden
  Kontinenten gefährdet. Zu den negativen
  Auswirkungen stellt die CDU-Fraktion zur
  nächsten Sitzung des Umweltausschusses
  eine entsprechende Anfrage.


Thomas Pisula begründet die Sorge:


Während die potentiellen Gefahren der Gentechnik, wissenschaftlich teilweise gar nicht bestätigt, breiten Raum auch in der öffentlichen Diskussion einnehmen, geht die Einwanderung von nicht einheimischen Lebewesen „in aller Stille“, aber mit z.T. heute schon erkennbaren radikalen Veränderungen unserer Umwelt einher. Daher will die CDU-Fraktion Antworten, wie die Verwaltung auf diese in der Realität bereits vorhandene Problem reagieren will.“


 


Nach dem hochgiftigen Riesenbärenklau, der insbesondere im Stadtbezirk Aplerbeck vermehrt auftritt, drängen immer stärker auch nichtheimische Tierarten ein. Pisula nennt das Beispiel des Marderhundes, der in weiten Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommern bereits den einheimischen Rotfuchs verdrängt habe. Gleiches gelte für das Eichhörnchen, dass in England und Italien bereits massiv durch das aus Nordamerika eingeschleppte Grauhörnchen gefährdet ist. Auch der Ochsenfrosch und der Waschbär seien keine heimischen Tierarten, würden sich aber immer weiter in Deutschland ausbreiten.


 


Die Bevölkerung müsse stärker als bisher auf die Gefahren durch nicht heimische Arten hingewiesen werden. Immer wieder würden fremdartige Pflanzen beispielsweise auch durch sorglos weggeworfene Gartenabfälle oder Mähgut in die freie Natur gelangen.


 


Von der Umweltverwaltung möchte die CDU-Fraktion daher wissen, welche konkreten Erkenntnisse dort vorliegen. „Uns interessiert, ob der neue Umweltdezernent das Problem erkannt hat und welche Gegenmaßnahmen die Stadt Dortmund in der Hinterhand hat, um die heimische Flora und Fauna nachhaltig zu schützen. Das Eichhörnchen soll sich auch in Zukunft in unseren Wäldern und Parks heimisch fühlen“, so Pisula abschließend.


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