Das gestern verabschiedete neue
  Schulgesetz der Landesregierung NW findet
  unter den Politikern der CDU-Fraktion in
  Dortmund große Zustimmung. Die von CDU
  immer geforderten Sprachtests vor der
  Einschulung oder der Abbau von
  Unterrichtsausfall sind nur zwei Punkte, die nun mit dem neuen Schulgesetz greifen.


Dazu Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:


„Mit der Novellierung des Schulgesetzes wird nun endlich ein neues Kapital der Schulpolitik aufgeschlagen, welches die Bildungspolitik in Dortmund einen großen Schritt nach vorne bringt. Endlich findet eine Qualitätsverbesserung und der Abbau von Defiziten bei der sozialen Gerechtigkeit statt. Eine langjährige Forderung der Dortmunder CDU-Fraktion ist die Einführung von Sprachtests. Dies wird nun von der Landesregierung umgesetzt. Der Sprachtest, zwei Jahre vor der Einschulung, ist der richtige Weg, um schon in der Grundschule allen Kindern die gleiche Chance auf Bildung zu gewährleisten. Eine Sicherstellung von Unterrichtsausfall garantiert zukünftig eine Qualitätsentwicklung für Schülerinnen und Schüler und sorgt dafür, dass auch lernschwache Kinder die Möglichkeit bekommen, den Lerninhalt in angemessener Zeit zu begreifen. Dies wird durch die geplante individuelle Förderung noch unterstützt, die beabsichtigt, Kinder mit Lernrückständen zu fördern. Nur somit können wir einmal das Ziel erreichen, dass die Versetzung eines Schülers zum Regelfall und nicht zum Glücksfall wird.“


 


Mit dem neuen Schulgesetz wird sich in Nordrhein-Westfalen die gesamte Schullandschaft, von der Grundschule bis hin zum Gymnasium, bedeutend verändern.


„Eine Verbesserung des Bildungssystem war dringend notwendig, was uns PISA nur allzu deutlich gezeigt hat, so Hengstenberg weiter. Durch das neue Schulgesetz wird ein wichtiger Beitrag zum Bürokratieabbau geleistet. Die Reduzierung der Paragraphen von 238 auf 133 schafft mehr Transparenz und Übersichtlichkeit – eine Forderung, die die CDU-Fraktion in vielen Bereichen schon lange stellt. Schulen erhalten hierdurch mehr Freiräume für eigene Entscheidungen und gewinnen an Selbständigkeit.


Im Verlauf der Sekundarstufe I wird der „Aufstieg“ leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler in eine andere Schulform stärker als bisher ermöglicht und gefördert. 


Die Verkürzung der Schulzeit für das Erreichen des Abiturs auf 12 Jahre, die durch Ausweitung des Unterrichts abgefangen wird, trägt dazu bei, dass wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten können. Europaweit gesehen hat Deutschland die ältesten Schulabgänger. Die Abschaffung von Leistungs- und Grundkursen und die Einführung von Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache als generelle Abiturfächer ist nur zu begrüßen. Das vorgesehene Zentralabitur für das kommende Schuljahr führt landesweit einheitliche Aufgabenstellungen ein und sorgt so für eine Vergleichbarkeit der Leistungen innerhalb von NRW.


Durch Einführung von Kopfnoten, die Arbeits- und Sozialverhalten sowie schulisches oder außerschulisches Engagement in den Zeugnissen dokumentieren, bekommen auch lernschwache Schüler eine Möglichkeit, sich in anderen Bereichen zu profilieren.“


 

Die CDU-Fraktion sieht dieses Schulgesetz als große Chance für die Dortmunder Schullandschaft, denn damit werden die Chancen der Jugend auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt gestärkt.


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