Hengstenberg: „Neues Betriebskonzept muss endlich auf den Tisch“


 


  Die CDU-Fraktion will endlich Klarheit
  darüber, welche Stadtbahnlinien in
  Dortmund zukünftig noch weiter geplant
  und gebaut werden sollen. Die Diskussion
  der vergangenen Wochen und Monate hat
  gezeigt, dass innerhalb des Rathauses   
  große Ungewissheit herrscht. „Ein neues
Betriebskonzept für die Stadtbahn muss deshalb
schnellstens auf den Tisch“, so Fraktionsvorsitzender
Frank Hengstenberg.




Den Stein ins Rollen gebracht hatte zuletzt der Entwurf zur „Integrierten Gesamtverkehrsplanung“ (IGVP) des Landes Nordrhein-Westfalen.  Darin enthalten waren Linien, die vom Rat der Stadt längst zu den Akten gelegt worden sind, wie z.B. eine Verlängerung der U47 von Aplerbeck-Zentrum bis zum Bahnhof Aplerbeck-Süd. Andere vom Rat ausdrücklich gewünschten Strecken wiederum sind im IGVP gar nicht vorhanden. Hengstenberg nennt hier exemplarisch eine Trasse über das Gelände Phoenix-West.


 


Die CDU-Fraktion weist in Sachen „neues Stadtbahnkonzept“ auf die eindeutige Beschlusslage der Politik hin. Bereits im Herbst 2001 hatte der zuständige Planungsausschuss beschlossen, dass bis zum Sommer 2002 ein neues Betriebskonzept für das Stadtbahnsystem vorgelegt wird. Ende des Jahres 2002 gab es lediglich einen Zwischenbericht, in dem von einer Bearbeitungsdauer bis zum Ende des Jahres 2003 die Rede war.


 


„Das ist aber auch schon über zwei Jahre her“, bemerkt der CDU-Fraktionschef. Insofern ist es jetzt vor dem Hintergrund der im IGVP dargestellten Stadtbahnvorhaben drängender als je zuvor, dass dem Rat schnellstens ein neues Betriebskonzept vorgelegt wird. Mit diesem Konzept können dann Vorschläge erarbeitet werden, die in die Liste des IGVP sowie in eine Ersatzliste, ebenso wie jetzt schon bei Straßenbauprojekten üblich, eingebaut werden. Ersatzlisten sind für eine Entbürokratisierung und für eine zukunftsbezogene Stadtentwicklung wichtig. Frank Hengstenberg unterstützt die Forderung, eine Gleichbehandlung bei Schiene und Straße durchzusetzen.


 


 


 


Hengstenberg schlägt für die CDU-Fraktion auch schon konkrete Pflöcke ein:


„Wir wollen weiterhin eine neue Linie über das Gelände Phoenix-West. Auch eine Anbindung des Phoenix-Ost-Geländes von Körne über Schüren auf der alten Hoesch-Werkbahntrasse hat für uns Priorität. Verzichten sollten wir dagegen auf die Trasse bis zur Godekinsiedlung in Wellinghofen und auf die Erweiterung der U42 von Grevel nach Lanstrop.“


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