Gerda Horitzky: „Familien werden stärker gefördert“
 
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt
  die Förderung des Wohnungsbaus auf
  grundlegend neue Füße. Insgesamt
  veranschlagt das Bauministerium für
  2006 940 Mio. Euro, davon allein
  560 Mio. Euro für den Eigenheimbau von
  Familien mit mindestens einem Kind oder
einem behinderten Angehörigen. Weitere 280 Mio. Euro stehen dem sozialen Wohnungsbau zur Verfügung, 100 Mio. Euro für die Sanierung des Wohnungsbestandes.


Gerda Horitzky, wohnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, begrüßt die Umstellung der Wohnungsbauförderung:
„Die Konzentration auf Eigentumsbildung bei jungen Familien beendet die bisherige Fördersystematik, bei dem möglichst viele Wohnungen gefördert werden sollten. Zukünftig fließen die Mittel nur noch dahin, wo sie wirklich notwendig sind. Haushalte mit Kindern erhalten zukünftig höhere Darlehen und haben damit mehr Chancen, Eigentum zu bilden.“



Ausdrücklich begrüßt die CDU-Ratsfraktion die Auflage eines sogenannten „Stadtbonus“ in Höhe von 20.000 Euro. Insgesamt 32 Kommunen, darunter selbstverständlich auch Dortmund, kommen damit in den Genuss eines zusätzlichen zinsgünstigen Darlehens.



„Damit wird die falsche Behauptung der von rot-grün erneut widerlegt, dass die neue Landesregierung das Ruhrgebiet vernachlässigen wird. Das Gegenteil ist der Fall: die Städte an Rhein und Ruhr werden gestärkt. Zukünftig lohnt es sich auch finanziell wieder, Häuslebauer in Dortmund zu werden“, so Gerda Horitzky.



Positiver Nebeneffekt des Stadtbonus für Dortmund: Pendlerströme werden damit verringert, weil die „Flucht“ aufs Land, wo das Bauen bisher deutlich billiger war, nicht mehr notwendig ist. Die Einwohnerzahl Dortmunds könne somit stabil gehalten werden.



Die Wohnungsbauförderung in Nordrhein-Westfalen wird somit insgesamt schlanker und effektiver.  Überflüssige Hemmnisse wie Grundstücksobergrenzen oder Geschosszahlen fallen, neue Aufgabenschwerpunkte wie Stadtumbaumaßnahmen für seniorengerechtes Wohnen würden hinzukommen. „Insgesamt eine durch und durch gelungene Reform“, so die CDU-Sprecherin abschließend.


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