Hengstenberg: „OB hat versagt“


 


  Unglaublich, aber wahr:
  Oberbürgermeister Dr. Langemeyer hat es
  nicht für nötig gehalten, bei der zuständigen
  Bezirksregierung in Münster eine
  Ausnahmegenehmigung für verspätete
  Starts und Landungen am Dortmunder
  Flughafen während der Fußball-WM zu beantragen.




CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg erfuhr diese Hiobsbotschaft auf Nachfrage bei der Luftaufsichtsbehörde. Der Oberbürgermeister sei angeschrieben worden, antwortete jedoch, eine Ausnahmegenehmigung für Dortmund sei „kein Thema“.


 


Hengstenberg vermutet, das diese fatale Fehlentscheidung ein Zugeständnis an den Koalitionspartner ist. Das Einknicken vor den grünen Flughafengegnern sei jedoch überhaupt nicht notwendig gewesen. Selbst die „Schutzgemeinschaft Fluglärm“ mit Ursula Wirtz an der Spitze hätten einer Ausweitung der Öffnungszeiten des Flughafens während der WM nicht ablehnend diskutiert.


 


Flughafen-Geschäftsführer Manfred Kossack hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Verspätungsregelung dringend notwendig sei. Insbesondere führte er auch Sicherheitsaspekte an. Die Sicherheit am Flughafens sei nicht mehr gewährleistet, wenn Fußballfans bis zum nächsten Morgen am und im Flughafen auf ihre Maschine warten müssten.


 


Hengstenberg will einen Imageschaden für Dortmund abwenden. „Die CDU-Fraktion wird das Thema auf die nächste Sitzung des Rates bringen, damit dort über die Sache entschieden wird“, so Hengstenberg.


 


Der CDU-Fraktionsvorsitzende hofft, dass Langemeyers Kniefall vor den Grünen noch rückgängig gemacht werden kann. „Die Welt zu Gast bei Freunden bedeutet eben auch, dass wir Fans und Mannschaften ermöglichen, den Flughafen auch ausnahmsweise nach 22 Uhr benutzen zu können.“


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