Frank Hengstenberg: „Weichen auf kommunaler Ebene stellen!“
  Die neue Bundesregierung hat sich
  das Thema „Familie“ als eines der
  großen Ziele gesetzt. Neben der
  Neuorganisation des Elterngeldes
  gilt es auch, für eine kinderfreundliche
  Arbeitswelt zu sorgen. Wie das auf kommunaler Ebene umzusetzen ist, dazu hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund klare Vorstellungen.


Dazu Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:
„Wir müssen auf kommunaler Ebene beginnen die Weichen so zu stellen, dass Eltern in Dortmund keine Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehen. Es kann nicht sein, dass immer mehr junge Eltern kapitulieren, wenn sie vor der Frage stehen, wie ihre Chancen mit Kind am Arbeitsmarkt aussehen. In Dortmund leben zur Zeit 80.853 Kinder (bis 14 Jahre), um die wir uns kümmern müssen. Daher wird die CDU-Fraktion in der nächsten Ratssitzung eine Anfrage stellen, wie die Bedarfe für eine Kinderbetreuung vor 7.00 Uhr und nach 17.00 Uhr in Dortmund sind.“



Insbesondere Alleinerziehende stehen oft vor dem Problem, wohin mit dem Kind während der Arbeitszeit. Bietet die Stadt mittlerweile eine Kindertagesbetreuung in Familien durch sog. Tagesmütter bzw. –väter an, sieht die CDU-Fraktion hierdurch den Bedarf in Dortmund nicht gedeckt.



Hengstenberg weiter:
„Mittlerweile haben sich die Arbeitszeiten geändert. Beispielsweise hat der Einzelhandel bis 20.00 Uhr geöffnet, und das selbst an Samstagen. Wo sollen bitte Eltern ihre Kinder unterbringen, wenn deren Arbeitszeit in diese Abendstunden oder am Wochenende fällt und nicht gerade Verwandte für eine Kinderbetreuung einspringen können? Genau an dieser Stelle muss ein Signal von der Stadt ausgehen und ein flexibleres Angebot an Kinderbetreuung anbieten. Die Stukturveränderungen in der Arbeitswelt müssen von der Stadt aufgenommen und umgesetzt werden. Wenn wir eine Attraktivitätssteigerung unserer Stadt wollen, dann muss es uns auch gelingen, eine Balance zwischen Familie und Beruf zu finden.“ 


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