Rosemarie Liedschulte: „Kein Verzicht auf Kosten der Kinder!“


 


 Am 24.07.2004 beschloss der Rat der
 Stadt Dortmund in seiner damaligen Sitzung,
 dass mit Fördermitteln des Bundes und des
 Landes 13 Spielplätze in Dortmund
 umgestaltet werden sollten, und zwar im
 Rahmen der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
 „Stadtbezirksbezogener naturnaher Bau von
Kinderspielplätzen auf Grundlage pädagogischer
Anlayse und Beteiligungsverfahren“.



Acht Spielplatzanlagen wurden dementsprechend bereits umgestaltet, für die übrigen fünf hatte die damalige rot/grüne Landesregierung sowie die damalige SPD-Bundesregierung die Mittel gestrichen. Daher liegt in der Ratssitzung am 08.06.2006 dem Rat der Beschlussvorschlag vor, den Ratsbeschluss aus 2004 aufzuheben, heißt die Umgestaltung der restlichen fünf Spielplätze entfällt.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss:


„Auch wenn die damalige Bundes- und Landesregierung für die Umgestaltung der restlichen fünf Spielplatzanlagen keine Fördermittel mehr zur Verfügung gestellt hat und, auch wenn wir heute für eine Neugestaltung keine AB-Kräfte der Dortmunder Dienste mehr einsetzen können, da es die Dortmunder Dienste nicht mehr gibt, heißt das für uns aber nicht, dass wir dieses Vorhaben ganz ad acta legen. Hier ist die Verwaltung gefragt, die nötigen Mittel einzustellen. Dabei sollte die Verwaltung aber die damalige Manßnahmenfinanzierung noch einmal überrechnen, ob sich nicht an der ein oder anderen Stelle etwas einsparen lässt. Aber ganz auf einen Umbau der Spielplätze zu verzichten, nur weil es keine Fördergelder mehr gibt, spricht nicht für eine kinderfreundliche Stadt.“


 


Den fünf noch nicht umgestalteten Spielplätzen, die sich auf ganz Dortmund verteilen, käme eine Umgestaltung gerade recht, befinden sie sich doch alle in einem nicht ganz einwandfreien Zustand.


 


 


 


 


Rosemarie Liedschulte weiter:


„Heutzutage wird es den Kindern schon schwer genug gemacht, passende Spielflächen zu finden, auf denen sie nicht „weggescheucht“ werden. Also sollte die Stadt doch dafür sorgen, dass die vorhandenen Spielflächen in einem Zustand sind, dass das Spielen für die Kinder dort auch ein Erlebnis ist und Spaß bringt und nicht zum Gefahrenfaktor wird. Die Umsetzung der Maßnahme, die fünf beabsichtigten Spielflächen umzugestalten, sollte nach Meinung der CDU-Fraktion daher auf jeden Fall vollzogen werden. Anstelle der damaligen Arbeitskräfte aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen könnten jetzt 1 €-Kräfte zum Einsatz kommen. Hier kann die Stadt ein Signal setzen, dass ihr die Kinder dieser Stadt am Herzen liegen.“


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