Hengstenberg: „Initialzündung für die Rheinische Straße schaffen“


 


 Die CDU-Fraktion möchte das
 Gesundheitsamt weiterhin auf die
 Brachfläche an der Rheinischen Straße/ Ecke
 Möllerstraße/Lange Straße verlagern. Dem
 Vorschlag der Verwaltung, sowohl die ARGE
 als auch das Sozial- und Gesundheitsamt auf
 dem Areal der ehemaligen Kronen-Brauerei
anzusiedeln, erteilt Fraktionsvorsitzender Frank
Hengstenberg erneut eine Absage.




Zur Zeit beraten die politischen Gremien eine Vorlage zum Büroflächenmanagement der Stadt Dortmund. Vorgeschlagen wird darin unter anderem, dass auf der Kronenbrache insgesamt 24000 qm neue Büroflächen angemietet werden sollen, davon ca. 14000 qm für die ARGE und 10.000 qm für das Sozialamt und das Gesundheitsamt.


 


Hengstenberg begründet den Vorschlag der CDU wie folgt:


„Die Konzentration auf den Standort Kronenburg halten wir für falsch. Vielmehr könnte mit dem Neubau des Gesundheitsamtes an der Rheinischen Straße und dem Neubau des Sozialamtes auf der ehemaligen Kronenbrauerei gleich zwei städtebauliche Wunden geheilt und Initialzündungen für weitere Entwicklungen gegeben werden.“


 


Die Rheinische Straße als westliches Einfallstor zur City bedarf nach Meinung der CDU-Fraktion einer dringenden Aufwertung. Das ins Auge gefasste Grundstück liegt seit langem brach und wäre sofort zur Verfügung. Ein potenzieller Investor stünde auch schon bereit. Die Stadt könnte als Ankermieter auftreten und weitere Büroflächen, aber auch Wohnungen könnten angesiedelt werden, so Frank Hengstenberg.


 


Die CDU-Fraktion sieht mit einer frühzeitigen Vorfestlegung auf die Kronenbrache aber auch finanzielle Risiken auf die Stadt zukommen. „ Der Oberbürgermeister treibt hier die Grundstückspreise unnötig in die Höhe, wenn sich die Verwaltung bereits jetzt unwiderruflich auf den Standort an der B1 festlegt. Verhandlungsgeschick sieht anders aus“, äußert Hengstenberg seine Bedenken.


 


Für die Ratssitzung am 18. Mai 2006 wird die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag einbringen und die Verwaltung auffordern, die Verhandlungen mit dem möglichen Investor Limberg an der Rheinischen Straße wieder aufzunehmen.


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