CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg fordert Oberbürgermeister
  Dr. Langemeyer auf, bei der Diskussion um
  den zukünftigen Standort des
  Gesundheitsamtes zurück zu einer
  sachlichen Diskussion zu kommen. In der
  Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am
vergangenen Donnerstag verstieg sich der OB zu der
unglaublichen Behauptung, die CDU- Fraktion würde
den Standort Rheinische Straße / Ecke Möllerstraße
nur deshalb bevorzugen, weil ein CDU-Ratsmitglied
verwandtschaftliche Beziehungen zum potenziellen
Investor unterhalten würde.




Frank Hengstenberg:


„Diese Aussage ist an Frechheit nicht zu überbieten. Der Oberbürgermeister spürt massive Unterstützung für den Vorschlag der CDU-Fraktion, da lagen seine Nerven blank. Trotzdem sind derartige Ausrutscher unwürdig für den obersten Bürger unserer Stadt.“


 


Neben der CDU-Fraktion möchten insbesondere auch die Vertreter der örtlichen SPD die lange brachliegende Fläche endlich einer neuen Nutzung zuführen. „Und als auch weite Teile der öffentlichen Meinung dem Vorschlag der CDU folgten, sind mit Dr. Langemeyer wohl die Pferde durchgegangen“, vermutet Frank Hengstenberg.


 


Vom Oberbürgermeister erwartet der CDU-Fraktionsvorsitzende, dass er zukünftig derart investorenfeindliche Äußerungen unterlässt. Nachweißlich sei der mögliche Neubau des Gesundheitsamtes an der Rheinischen Straße nicht das erste Bauvorhaben des potenziellen Investors Limberg gewesen, dass von der Stadtspitze torpediert worden ist.


 


Nicht stichhaltig sind für Hengstenberg auch die Argumente von SPD und Grünen, dass durch die Festlegung auf die Fläche an der Rheinischen Straße der Grundstückspreis in die Höhe getrieben wird zum Nachteil der Stadt. „Andersrum ist es genau das gleiche, wenn sich OB sowie SPD und Grüne jetzt bereits mutwillig auf die Kronenfläche einschießen“, so Hengstenberg.


 


Wie bereits angekündigt, wird die CDU-Fraktion das Thema Gesundheitsamt in der Ratssitzung am 18.05.2006 noch einmal auf die Tagesordnung bringen.


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