Manfred Sauer: „Naturprodukte lieber an soziale Einrichtungen verschenken!“ 
  Mit dem Konzept des „Florians Garten“
  will die Stadt Dortmund den Westfalenpark
  attraktivieren. Ein Vorhaben, dass die
  CDU-Fraktion im Grundsatz unterstützt.
 
Dass aber neben dem Gartenmarkt-Konzept
  das angebaute Obst und Gemüse sowie Schnittblumen verkauft werden sollen, lehnt die CDU vehement ab und wird statt dessen in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit einen Antrag stellen, dass die angebauten Naturprodukte an soziale Einrichtungen in Dortmund, wie z.B.  der Dortmunder Tafel, Suppenküche, etc. verschenkt werden.


„Wir haben uns schon vor Monaten deutlich zu den Erzeuger- und Handelsideen der Stadt geäußert und auf die Problematik durch den Verkauf von Nutz- und Zierpflanzen aufmerksam gemacht.
Deshalb noch einmal zur Erinnerung vom 22. November 2005:
Es kann nicht sein, dass unsere Stadt für ein Projekt vom Bundesministerium gefördert wird, um auch noch den Dortmundern Markt- und Gemüsehändlern wie auch den Floristen durch den Verkauf von Zier- und Nutzpflanzen Konkurrenz zu machen.
Das Obst und Gemüse an soziale Einrichtungen kostenlos abzugeben, sehen wir als einen wichtigen Beitrag für gesunde Ernährung von ökologisch angebauten Produkten auch für jeden Bürger,“ so Manfred Sauer, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit.



Die CDU-Fraktion ist auch weiterhin der Überzeugung, dass die Prognosen der Verwaltung über die Verkaufszahlen der angebauten Naturprodukte nicht erreicht werden können, da nach Meinung der CDU der Verkauf von ökologisch angebauten Äpfeln und Gurken nicht dazu beiträgt, die Besucherzahlen im Westfalenpark zu erhöhen. Schließlich bieten in Dortmund und Umgebung einige Händler ihre ökologisch angebauten Produkte zum Verkauf an, ohne jedoch vorher einen Eintrittspreis von zwei Euro zu verlangen.


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