Walter Knieling: „Schulen müssen selbst entscheiden“


 


  Das Thema Schuluniform bzw.
  Schulkleidung ist momentan aktueller denn
  je. Gehört sie in einigen Ländern bereits seit
  Jahrzehnten zum Schulalltag, hat sie sich in
  Deutschland nur vereinzelnd an Schulen
  durchsetzen können. Die CDU-Fraktion im
  Schulausschuss sieht im Tragen von
Schulkleidung eine Lösung, sozial schwächere Kinder
und Jugendliche vor Ausgrenzungen zu schützen.



In der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 07. Juni 2006 wird sie einen Antrag stellen, der den Schulen empfiehlt, dass in den Beschlussgremien der Schulen über die Einführung von einheitlicher Schulkleidung  beraten wird.


 


Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Wir wollen den Schulen bzw. den Schülerinnen und Schülern nicht vorschreiben, welche Kleiderordnung an den Schulen eingehalten werden soll, sondern wir möchten eine Empfehlung aussprechen, dass Schulen grundsätzlich die Möglichkeit haben, eine gewisse Schulkleidung an den Schulen einzuführen. Diese Schulkleidung sollte aber so individuell sein, wie es die Schülerinnen und Schüler heutzutage ebenfalls sind. Unsere Vorstellung ist nicht die, dass die Jugendlichen in einheitlichen grau-schwarzen Hosen und T-Shirts gekleidet sind. Die Schulkleidung kann in Form von farblich einheitlichen T-Shirts, Polo-Shirts oder Sweater sein.“


 


Die CDU-Fraktion sieht das Tragen von Schulkleidung als einen Vorstoß in die richtige Richtung an und als Möglichkeit, soziale Ausgliederungen zu verhindern und den Blick auf die eigene Persönlichkeit zu verstärken.


 


„Die Stärkung des Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühls sowie verbesserte Integrationsmöglichkeiten aller Nationalitäten und sozialer Schichten und die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Markenzwang’, soll durch das Tragen von Schulkleidung in den Mittelpunkt eines Schulalltags gerückt werden, so Knieling weiter. Und wenn die Schulkleidung dazu beiträgt, dass die Schülerinnen und Schüler


erkennen, dass Selbstwertgefühl aufgrund von Persönlichkeit und Sozialkompetenz erworben wird und nicht über die Identifikation mit Markenkleidung, hätten wir einen Meilenschritt nach vorne getan.“


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