Thomas Offermann: „Neue und alte Jobs in Dortmund besetzen!“
  Die CDU-Fraktion begrüßt die
  Initiative des Ministeriums für Arbeit,
  Gesundheit und Soziales und wird
  daher im Ausschuss für Soziales,
  Gesundheit und Familie am kommenden
  Donnerstag das Kombilohn-Modell auch
  für Dortmund beantragen.



Ziel des Kombilohn-NRW (aus: Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales NRW)

Kombilohn-NRW ist eine Kombination von Erwerbseinkommen und staatlichem Transfer, aber darf nicht auf bereits bestehende niedrig entlohnte Tätigkeiten angewandt werden (keine Verdrängung bestehender Arbeit und Minimierung von Mitnahmeeffekten).


Kombilohn-NRW zielt also auf die Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu ortsüblichen und tariflichen Löhnen durch eine Doppelstrategie: Arbeitgeber werden dauerhaft durch einen Lohn(neben)-Kostenzuschuss zur Einrichtung von Arbeitsplätzen angeregt. Beschäftigte erhalten dauerhaft einen Einkommenszuschuss, um die Arbeit in einem der beschriebenen Niedriglohnbereichen attraktiv zu machen. Der Erfolg des Modells wird nicht an der Vermittlungsquote auf einen anderen Arbeitsplatz gemessen, sondern daran, ob es gelingt, neue Beschäftigung gerade unter diesen Kombilohnbedingungen zu schaffen.


„Mit diesem Modell werden nicht nur für die Arbeitslosen neue Perspektiven erschlossen, auch die Allgemeinheit profitiert davon. Schließlich sind nur Arbeitsplätze in den Bereichen der nicht besetzten Zivildienstplätze, der Hol- und Bringdienste für Senioren, handwerkliche und gärtnerische Tätigkeiten in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen zu schaffen und zu besetzen“, so Thomas Offermann, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund.



Bei den sinkenden Zahlen von Zivildienstleistenden und den immer größer werdenden finanziellen Problemen der sozialen und karitativen Einrichtungen müssen gerade hier neue Alternativen gefunden werden.
Dass diese Stellen dann in erster Linie mit unter 25-jährigen Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen zu besetzen sind, hat zum einen den Vorteil, dass eine Integration in den Arbeitsmarkt stattfindet und zum anderen anstelle von Sozialleistungen ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt aus einer Hand gezahlt wird.



Thomas Offermann weiter:
„Mit dieser Maßnahme bekommen arbeitslose Bürger die Möglichkeit, sich neue Erkenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, um somit ihre Chancen für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Denn gerade durch die Kombination von Erwerbseinkommen und staatlichen Transferleistungen ist dies wahrscheinlich die letzte Möglichkeit für Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden.“


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