Tagesordnungspunkt
Kombilohn-Modell

Beschlussvorschlag
Das neue Kombilohn-Modell der Landesregierung NRW muss auch in Dortmund umgesetzt werden, um einer Integration von Langzeitarbeitslosen wie auch der unter 25-jährigen ohne Arbeitsplatz neue Chancen zu eröffnen.

Die Verwaltung wird in Zusammenarbeit mit der ARGE beauftragt, ab dem 01. Januar 2007 mindestens 200 Stellen aus den Bereichen der nicht besetzten Zivildienstarbeitsplätzen, Hol- und Bringdienste für Senioren, handwerkliche und gärtnerische Tätigkeiten in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen, etc. mit o. g. Arbeitslosen nach dem Kombilohn-Modell zu schaffen und zu besetzen.

Es muss gewährleistet sein, dass keine Arbeitsplätze aus dem ersten Arbeitsmarkt verdrängt werden.

Begründung
Die Zahl der gemeldeten aber zurzeit nicht besetzten Zivildienstarbeitsplätze zeigt, dass es in diesen Arbeitsbereichen einen Bedarf gibt. Da die Zivildienstarbeitsplätze keine beruflichen Vorqualifikation bedürfen, zeichnen sich diese Arbeitsfelder vor allem für Langzeitarbeitslose wie auch für Jugendliche ohne Arbeitserfahrung aus, um wieder in den Arbeitsprozess integriert zu werden.

Das SGB II bietet grundsätzlich die Finanzierungsgrundlage für Kombilohn-Modelle.

Die arbeitslosen Bürger in Dortmund sollen eine Möglichkeit bekommen, sich neue Erkenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. Anstelle von Sozialleistungen erhalten sie ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt aus einer Hand, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können und ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weiter erhöhen.


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