Hengstenberg: „Probleme müssen gelöst werden

  Die CDU-Fraktion nimmt den teilweisen
  Baustop auf dem Gelände Phoenix-Ost
  zum Anlass, eine regelmäßige Bericht-
  erstattung im Planungsausschuss einzufordern.
  Ein entsprechender Antrag wird in die erste
  Sitzung nach der Sommerpause eingebracht. 
Vierteljährlich soll nach dem Willen des CDU-Fraktionsvorsitzenden und Ausschussvorsitzenden Frank Hengstenberg im zuständigen Gremium berichtet werden.


Der jetzige Baustop aufgrund von Ölrückständen in unterirdischen Kanälen stelle zwar aller Voraussicht nach keine Gefahr für die Realisierung des Gesamtprojektes dar. Dennoch sei es notwendig, dass die Politik stärker als bisher in das Vorhaben eingebunden wird. Der bisher eingerichtete Projektbeirat, in dem die Fraktionen mit jeweils nur einem oder zwei Ratsmitglieder vertreten sind, komme viel zu selten zusammen, um den Fortgang der Arbeiten zu kontrollieren.



Die CDU will, dass alle Beteiligten, also Umweltamt, Planungsamt, Tiefbauamt und Projektentwickler Phoenix Ost Entwicklungsgesellschaft mbH vierteljährlich vortragen. Dies soll dazu führen, das gesamte fast 200 Mio. Euro schwere Vorhaben transparenter zu gestalten. Ziel sei es, so Hengstenberg, den ehrgeizig gesteckten Zeitplan auch einzuhalten.



Außerdem geht es der CDU-Fraktion darum, die Hörder Bevölkerung über den Fortgang der Arbeiten zu informieren. Eine 100 ha große ehemals schwerindustriell genutzte Fläche zu einem neuen Stadtteil mit hohem Freizeitwert umzuwidmen sei eine Aufgabe mit großen Herausforderungen, so Hengstenberg. Der geschaffene Mehrwert für die Menschen in Dortmund könne somit deutlich gemacht und kritische Stimmen beruhigt werden, so die CDU.



Bereits beim Bahnhofsprojekt 3do habe sich die regelmäßige Berichterstattung bewährt. Seit Mitte 2003 beschäftigt sich der Planungsausschuss auf Antrag der CDU kontinuierlich mit dem Fortgang der Planung. „Das wünschen wir uns jetzt auch für den Phoenix-See“; so Hengstenberg.


Verantwortlich: