Matthias Ulrich: „Frauenförderung ist heute selbstverständlich“

 


  Der wirtschaftspolitische Sprecher der
  CDU-Fraktion Matthias Ulrich verteidigt das
  Auslaufen der Regionalstellen „Frau und
  Beruf“ als notwendigen Schritt zur
  Konsolidierung des nordrhein-westfälischen
  Haushaltes. „Frauenförderung und
  Chancengleichheit sind heute
selbstverständlich und Bestandteil vieler anderer
wirtschaftspolitischer Vorgaben und Instrumentarien“,
so Ulrich.




Aus diesem Grunde hatte die CDU-Fraktion bereits Ende Mai 2006 die von der Stadt Dortmund vorgeschlagene Weiterführung der Regionalstelle abgelehnt. Ein wesentliches Ziel der neuen CDU/FDP-Landesregierung sei die Abschaffung von Doppelstrukturen. Da sowohl der Europäische Sozialfonds als auch das NRW-Frauenministerium die Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit als eine Hauptaufgabe definiert haben, mache es keinen Sinn mehr, die Regionalstellen über das Jahr 2006 hinaus aufrecht zu erhalten.


 


Als die Regionalstellen 1988 landesweit eingerichtet worden sind, waren gleichstellungspolitische Fragestellungen noch nicht in den Köpfen aller Akteure angelangt, meint Ulrich. Von daher hat „Frau und Beruf“ in der Vergangenheit durchaus achtbare Erfolge erzielt. In letzter Zeit sei aber immer mehr der Eindruck entstanden, dass die Regionalstelle zu einem elitären Netzwerk akademischer berufstätiger und erfolgreicher Frauen mutiert sei, die eine institutionelle Förderung eigentlich nicht nötig hätten, so Ulrich.


 


Mit dem Auslaufen der Landesförderung darf es jedoch nicht zu Kündigungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen kommen, fordert die CDU-Fraktion.


„Für das Personal der Regionalstelle erwarten wir nun konstruktive Vorschläge seitens des Chefs der Wirtschafsförderung Udo Mager für eine adäquate und herausfordernde Weiterbeschäftigung zum Wohle der Stadt Dortmund“, so Matthias Ulrich abschließend.


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