Henstenberg : „Gesamtlösung muss her“


 


  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg freut sich über die wachsende
  Einsicht bei SPD und Grünen, dass für das
  Gelände der ehemaligen Union-Brauerei eine
  städtebaulich hochwertige Gesamtlösung
  gefunden werden muss, die sich nicht auf
  die Umnutzung des U zu einem Kulturtempel
geschränkt. „Auch wir wollen das U erhalten, nicht
jedoch als Museum für 50 Mio. Euro“, so
Hengstenberg.




Für Hengstenberg liegt der Ball hier nach wie vor bei der Radeberger-Gruppe, dem derzeitigen Besitzer des Dortmunder Wahrzeichen. „Radeberger muss ein vitales Interesse daran haben, möglichst bald die Ruinenlandschaft in ein neues innerstädtisches Quartier umzunutzen“, sieht Hengstenberg den Eigentümer in der Pflicht. Schließlich sei mit dem Neubau des Bürogebäudes, welches ursprünglich als neue Hauptverwaltung vorgesehen war, bereits eine bedeutende Investition geschaffen worden, die es nun mit weiterem Leben zu füllen gilt.


 


Hengstenbergs Lösung für den Erhalt des Dortmunder U ist nach wie vor einfach: „Löcher zumauern, Spritzbeton drauf, schicke Klinkern dran“, und schon habe man die äußere Hülle des heimlichen Wahrzeichens der Stadt dauerhaft erhalten und alle Dortmunder wüssten, dass sie Weihnachten zuhause sind, wenn sie die Weihnachtsbäume neben dem goldenen U leuchten sehen würden.


 


Nach wie vor will die CDU-Fraktion den nördlichen Bereich des Gesamtareals als neuen Standort für mindestens zwei Berufskollegs entwickeln. Der Standort eigne sich wesentlich besser als ein neues Kolleg mitten in einem Wohngebiet in der Sckellstraße. Mit dem Baubeginn der Kollegs würde somit auch eine Initialzündung für die weitere Entwicklung der Gesamtfläche gegeben werden, so die CDU-Fraktion.


 


Nach 39 Jahren Misswirtschaft in Nordrhein-Westfalen sei der Landeshaushalt leer. Eine 50%ige Finanzierung des Umbaus sei von daher höchst unwahrscheinlich, insbesondere, weil es in Dortmund mehrere Großprojekte gibt, die auf eine Kofinanzierung des Landes NRW dringend angewiesen sind.


 


Daher appelliert Hengstenberg einmal mehr an die Verantwortung von SPD und Grünen. „Wir würden uns freuen, wenn wir die Langemeyer-Gedächtnis-Kathedrale im August gemeinsam zu Grabe tragen können. Wir überlegen  ernsthaft, nach den Ferien eine Sondersitzung des Rates zu beantragen“, so Hengstenberg abschließend.


Verantwortlich: