Frank Hengstenberg:
„Standort Dortmund muss bleiben!“
  Als ver.di am 31. Juli 2006 die Beschäftigten
  der Allianz Private Krankenversicherung in
  Dortmund zu einem Warnstreik aufgerufen
  hatte, war es der CDU-Fraktionsvorsitzende
  Frank Hengstenberg, der sofort seine
  Solidarität zeigte und dies auch in seiner
  Rede vor den Anwesenden des Warnstreiks
                bekräftigte.
 



„Wir als Kommunalpolitiker haben zwar keinen direkten Einfluss auf die private Wirtschaft und können deshalb auch niemanden die Pistole auf die Brust setzen. Dennoch wollen auch wir uns dafür einsetzen, dass der Standort der Allianz mit seinen Beschäftigten in Dortmund erhalten bleibt“, so Frank Hengstenberg.


Für die CDU ist es nach den Aussagen von ver.di nicht nachvollziehbar, dass trotz Rekordgewinne mehrere Standorte der Allianz, Dresdner Bank und Commerzbank geschlossen werden sollen. 
In München wirbt die Allianz mit einem großen Engagement an einer dortigen Fußballarena und im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW sollen tausende Arbeitsplätze wegfallen. Gerade zur Zeit, wo Kundenfreundlichkeit und Bürgernähe groß geschrieben werden, ist es für die CDU nicht verständlich, wie dieser Service nahe beim Kunden ohne den Erhalt von Arbeitsplätzen gewährt bleiben kann.



Frank Hengstenberg:
„Sollten diese Finanzkonzerne, vor allem die Allianz, ihre sogenannten  Umstrukturierungspläne umsetzen, wären in Dortmund ca. 900 Arbeitsplätze in Gefahr.
Politik schafft zwar keine Arbeitsplätze, sondern legt nur Rahmenbedingen fest und kann weitere Anreize geben.
Auf Landes- wie auch auf Bundeseben ist vieles dafür getan worden, dass die Konzerne in Deutschland steuerlich entlastet wurden, mit dem Ziel Arbeitplätze zu schaffen bzw. zu erhalten.
Wir werden deshalb unser politisches Gewicht, auch nach Rücksprache mit dem Oberbürgermeister, in die Waagschale werfen, um den Standort Dortmund zu erhalten.
Eine entsprechende Resolution wird die CDU den anderen Fraktionen in der nächsten Ratssitzung vorlegen.“


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