Frank Hengstenberg: „Realitätsverlust auch bei SPD-Fraktion feststellbar“


 


  In der gestrigen Ratssitzung wurde dem
  Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Frank
  Hengstenberg, vorgeworfen, er würde seine
  Kontakte in Düsseldorf dazu missbrauchen,
  Stimmung gegen Dortmund zu machen, und
  dies auch noch hinter dem Rücken der
  Verwaltung. Des weiteren wurde ihm unterstellt, er
würde den Bauminister Wittke dazu drängen, einen
demnächst bei der Landesregierung eingehenden
Förderantrag zum Gebäude Dortmunder U
abzulehnen.




Dazu Frank Hengstenberg:


„Mein gestern geäußerter Realitätsverlust des OB’s ist, so macht es zumindest stark den Eindruck, mittlerweile auch bei der SPD-Fraktion, vor allem bei seinem Vorsitzenden, feststellbar. Den Vorwurf, ich würde mit Minister Wittke hinter dem Rücken der Verwaltung Kontakt aufnehmen und diesem Briefe schreiben, um der Stadt zu schaden, entspricht einfach nicht der Wahrheit. Ebenfalls weise ich den Vorwurf zurück, ich würde jegliche Fortschritte für Dortmund versuchen zu hintertreiben. Ich sehe es allerdings für mein gutes Recht und Pflicht an, mich bei der Landesregierung nach dem aktuellen Sachstand zu erkundigen. Denn diesen erfährt man von der Verwaltung, die Briefe an die Landesregierung schreiben, ohne die Fraktionen darüber zu informieren, leider nicht.“


 


Ein weiterer Vorwurf des Herrn Prüsse in der gestrigen Ratssondersitzung war, dass Frank Hengstenberg alles vesuche, um jegliche Förderung für Dortmund zu hintertreiben.


 


„Vor dem Hintergrund gestraffter Förderprogramme in Europa, Bund und Ländern müssen wir besonders verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen, denn alle Fördermittel stammen aus unseren Steuern“, so Hengstenberg weiter. „Wir müssen diese Fördermittel dort einsetzen, wo sie dem Bürger einen Mehrwert geben und nicht dazu verwenden, das eigene Ego zu stärken und sich ein Denkmal zu setzen. Und dafür werde ich mich auch jederzeit bei der Landesregierung in Düsseldorf einsetzen. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich wirtschaftliche Strukturen in


 


unserer Stadt total verschieben, siehe Allianz, muss man ein wachsames Auge darauf haben, wo welche Gelder eingesetzt werden und den größtmöglichen Nutzen für die Bürger der Stadt erzielen. Für Herrn Prüsse wünsche ich mir, dass die Vernunft bald bei ihm Einkehr findet und er die Anschuldigungen mir gegenüber öffentlich zurück nimmt.“


 


Hengstenberg wird sich in Düsseldorf auch weiterhin darum bemühen, dass die Projekte, die für Dortmund wichtig sind, auch gefördert werden. Die CDU/FDP-Landesregierung hat bestätigt und auch schon gezeigt, dass Dortmund nicht von den Fördertöpfen des Landes abgeschnitten ist. Vielmehr haben wir den Eindruck, dass Dortmund im Fokus der Landesregierung steht.


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