Knud Follert: „Grüne wollen mit dem Fahrrad ins U-Museum“


 


 Bestürzt zeigt sich CDU-
 Verkehrssprecher Knud Follert über die
 Äußerungen des Grünen-Ratsvertreters
 Wolfram Frebel in der Ratssondersitzung
 zum Dortmunder U. Frebel hatte darin seine
 Freude über den schlechten Zustand des
 Dortmunder Straßennetzes zum Ausdruck gebracht Originalzitat: „Ich freue mich, dass die Straßen so
aussehen. Wir brauchen keinen spiegelglatten
Asphalt“).



Dazu Follert:
“Der Stadt ist bereits Mitte Mai das Geld für dringend notwendige Reparaturarbeiten an den kommunalen Straßen ausgegangen und die Grünen freuen sich, dass damit überall nur noch 30 km/h gefahren werden kann. Die ideologische Verbohrtheit entsetzt mich“.

Für die CDU-Fraktion ist damit klar, aus welchen Bereichen die Grünen gerne Gelder für den Museumsbau im U-Turm abzweigen wollen. Nachdem die Bereiche Kinder und Jugend, Soziales, Schule und Energiesanierung gemäß rot-grüner unangetastet bleiben sollen, um die zusätzlichen Betriebskosten für das Museum aufzutreiben, bleibe nach Meinung Follerts nur noch die Verkehrsinfrastruktur übrig. Insofern sei der Verzicht der Errichtung von Parkplätzen durch den Vorhabenträger Radeberger ja nur konsequent, weil nach den Wünschen der Grünen die Besucher aus Nah und Fern besser mit dem Fahrrad oder der Stadtbahn ins Museum kommen sollten.

Auch die Diskussion über die unbefriedigende Situation an den Kassenautomaten der Tiefgarage am Stadttheater habe erneut die Autofeindlichkeit der grünen Ideologen unter Beweis gestellt. „Obwohl alle vier im Rat der Stadt Dortmund vertretenen Fraktionen die Notwendigkeit einer Verbesserung der Situation erkannt und auch beantragt hatten, forderte eben der selbe Wolfram Frebel von den Grünen die Besucher auf, besser mit der U-Bahn ins Theater zu kommen“, so Follert.

Die CDU-Fraktion hält weiterhin daran fest, ein dringend notwendiges Straßensanierungsprogramm aufzulegen. „Die jährlich 4,5 Mio. Euro für die Sanierung reichen hinten und vorne nicht. Straßenverhältnisse wie in der russischen Taiga, bei denen man nur noch mit dem Geländewagen vorankommt, sind für uns nicht länger hinnehmbar“.


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