Hengstenberg erstaunt über Äußerungen des Ordnungsamtsleiters
  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg erneuert die Forderung,
  in Dortmund eine Stadtpolizei nach dem
  Vorbild der Städte Düsseldorf und Duisburg
  einzuführen. Diese sei dringender denn je
  notwendig, da es laut Ordnungsamt 
offenkundig Probleme bei der Stellenbesetzung der sog. „Service- und Präsenzdienste“ gäbe.


Hengstenberg zeigt sich erstaunt über die Aussage des Ordnungsamtsleiters Ortwin Schäfer, der sich über mangelnde Qualifikation und Zuverlässigkeit der Bewerber beklagte. „Bei einer Arbeitslosigkeit von 17,4% in Dortmund kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die 80 Stellen nicht besetzt werden können. Sollte dies aber tatsächlich der Fall sein, so ist die von uns seit langem geforderte Stadtpolizei jetzt endlich einzuführen“.



Der im Gegensatz zu den Dortmunder Service- und Präsenzdiensten mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattete „Ordnungs- und Sicherheitsdienst“ der Stadt Düsseldorf hätte zu einem spürbar höherem subjektiven Sicherheitsempfinden geführt, so Hengstenberg.



Die CDU-Fraktion hofft, dass zumindest bei der Grünen im Rathaus die Einsicht wächst, dass die „Roten Barette“ der Service- und Präsenzdienste nicht allein für die öffentliche Ordnung in Dortmund sorgen können. Anders sei es nicht zu erklären, dass der ursprünglich mit der SPD angekündigte Antrag zur Ausweitung des Personals nicht zustande kam.


CDU-Fraktionsvorsitzende Hengstenberg kündigt bereits jetzt an, dass er die Haushaltsberatungen 2007 dazu nutzen wird, einen neuen Anlauf zur Einführung einer Dortmunder Stadtpolizei zu unternehmen. „Wir wollen nach wie vor, dass pro Stadtbezirk 10 Kräfte, also insgesamt 120 Männer und Frauen, in Dortmund für Ruhe, Sicherheit und Ordnung sorgen“, so der Vorsitzende abschließend.


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