Dr. Jürgen Eigenbrod: „Eigenerbringung besser als Fremdvergabe“


 


  „Die städtische Grünpflege hat sich
 deutlich verbessert, seitdem die Stadt die
 Arbeiten wieder selber durchführt“, fasst
 Dr. Jürgen Eigenbrod, Sprecher der CDU-
 Fraktion im Rechnungsprüfungsausschuss,
 das Ergebnis eines Ortstermins im
 Fredenbaumpark zusammen.



In der Vergangenheit war die Ausführung der Pflegearbeiten an den städtischen Grünanlagen Dauerthema im Rechnungsprüfungsausschuss. Immer wieder wurde von den städtischen Rechnungsprüfern und den Fraktionen die mangelnde Ausführung oder gar Nichterledigung von Mäharbeiten und Baumschnitt angemahnt.


 


Seit 2001 liegt die Zuständigkeit wieder bei der Stadt. Die  Pflegebezirke Nord und Süd, die im Jahre 2001 in den „Regiebetrieb Technische Dienste Grün-Straße-Forst“ (66/7) des Tiefbauamtes eingegliedert wurden, sind jetzt Ansprechpartner für Politik und Bürger.


 


Als strategische Ziele wurden unter anderem wettbewerbsfähige Leistungsbereitstellung, prozessorientiertes Arbeiten in neuen Strukturen und mehr Bürgernähe gesetzt. Die neue Organisationsform mit fester Zuordnung verantwortlicher Stadtbezirksteams hat über die Identifikation mit den Aufgabenbereichen und flexible Handlungsmöglichkeiten eine Steigerung sowohl der Wirtschaftlichkeit als auch der Pflege- und Anlagenqualität zum Ziel.


 


Albert Götzmann, stellv. Leiter des Dortmunder Tiefbauamtes, erläuterte den CDU-Vertretern die Rahmenbedingungen der Grünpflege. Für jeden der 12 Stadtbezirke werden jährlich mit den Bezirksvertretungen Pflegevereinbarungen getroffen, die Pflegestandards und zusätzlich geplante Maßnahmen enthalten. „Damit können sich die Bezirksvertretungen jeweils ihr eigenes grünpflegerisches Sahnehäubchen aussuchen“, so Dr. Eigenbrod.


 


Besonders erfreut zeigt sich die CDU-Fraktion, dass die eigenverantwortliche Pflege trotz zusätzlicher Leistungen und Qualitätssteigerung wirtschaftlicher ist als die seinerzeitige ausschließliche Fremdvergabe. Trotz großem Nachholbedarf bei vielen Vegetationsflächen im gesamten Stadtgebiet bleiben die Ausgaben bis zu 500.000 € unter den Ausgaben des „alten Pflegesystems“.


 


Die Tiefbauverwaltung gewährleistet damit ein bedarfsgerechtes Angebot im Grünbereich durch die Verbindung eigener und durch Dritte erbrachter Dienstleistungen, so CDU-Fraktionssprecher Dr. Eigenbrod.


 


Im Fredenbaumpark erfolgte die Grünflächenpflege in der Vergangenheit durch Fremdfirmen. Nach der Neuorganisation wird die Pflege durch Stadtbezirksteams und dem Servicebereich wahrgenommen. Bei außergewöhnlichen Beanspruchungen erfolgt die Reinigung des beliebten Parks in der Nordstadt auch in den Vormittagsstunden der Sonn- und Feiertage, erfuhren die CDU-Vertreter.


 


Mit dem Ortstermin will CDU-Sprecher Dr. Eigenbrod auch die Bedeutung des Rechnungsprüfungsausschuss herausstellen. Das teilweise als „Erbsenzählerausschuss“ diffamierte Gremium hätte mit der ständigen Kontrolle der Grünpflegearbeiten dafür gesorgt, dass allein in diesem Bereich eine halbe Millionen Euro pro Jahr eingespart werden können, so Dr. Eigenbrod. „Damit ist der Ausschuss der einzige, der die städtischen Schulden nicht vermehrt, sondern dafür sorgt, dass die Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden“.


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