Claudia Middendorf: „Mit mangelnder Eigeninitiative geht’s nicht vorwärts“
  In der letzten Sitzung des Betriebsaus-
  schusses FABIDO wurde bekannt gegeben,
  dass die Umplatzierung des „Kinder-
  Citytreff – Nashorns“ vor diese Einrichtung
  zeitnah erfolgen würde – was bereits 
  geschehen ist. Damit kann die CDU-Fraktion
  einen kleinen Erfolg für sich verbuchen, hatte sie doch in der Juni-Sitzung den Antrag gestellt, eben dieses Nashorn direkt vor den Kinder-Citytreff zu platzieren.


Dazu Claudia Middendorf, Sprecherin der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss FABIDO:
„Ich freue mich sehr darüber, dass ein CDU-Antrag im FABIDO-Ausschuss eine Mehrheit gefunden hat. Die Umplatzierung des Nashorns vor den Kinder-Citytreff ist einfach eine wunderbare Sache, um eine größere Aufmerksamkeit auf die Einrichtung zu richten. Durch das Nashorn als Blickfang wird die Einrichtung nun vielleicht von mehr Eltern und vor allem von mehr Kindern wahrgenommen. Und das ist doch die beste Voraussetzung dafür, dass mehr Kinder die Einrichtung besuchen bzw. Eltern ihre Kinder hier betreuen lassen.“



Die CDU-Fraktion im Betriebsausschuss FABIDO zeigt sich jedoch weiterhin verärgert über die Situation rund um den Kinder-Citytreff.



„Mit mangelnder Eigeninitiative geht’s nicht vorwärts, so Middendorf weiter. Die Einrichtung existiert jetzt mittlerweile seit fast zwei Jahren, Werbung dafür konnte ich noch nicht allzu oft entdecken. Die CDU-Fraktion wird in der nächsten FABIDO-Sitzung einen Antrag stellen, dass in den Geschäften in der Innenstadt Flyer oder ähnliches an den Kassen ausgelegt werden. Gerade an den Kassen trifft man auch auf die Zielgruppe, die nicht aus Dortmund kommt und von der Einrichtung noch nie etwas gehört hat. Nur kann es auf Dauer nicht Aufgabe der Politik sein, Initiativen zu entwickeln, um diese Einrichtung am Leben zu erhalten. Wenn es dem OB wirklich so wichtig ist, dass die Stadt eine eigene Kinderbetreuung in der Innenstadt vorhält, dann soll er endlich Konzepte erarbeiten lassen und vorlegen, die dafür sorgen, dass „das tote Kind“ endlich zum leben erweckt wird. Sollte der OB allerdings Geld zu verschenken haben, muss er mir nur bescheid geben – ich kenne genug Einrichtungen, die es nötiger  hätten.“


 


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