Gerda Horitzky sieht Handlungsbedarf in Dortmund
  Die CDU-Fraktion unterstützt
  das Vorhaben von Landesbauminister
  Oliver Wittke, ein Gesetz zur
  Wiederbelebung von herunter-
  gekommenen Straßenzügen und
  maroden Gebäuden zu erlassen.


Nach dem Vorbild verschiedener Städte in den USA sollen Stadtteile zur Aufwertung von Handel und Dienstleistungen, sogenannte „Business Improvement Districts (BID), geschaffen werden, in denen die Eigentümer verpflichtet werden, sich an der Sanierung des Straßenzuges finanziell zu beteiligen. Dabei reiche es aus, wenn sich ein bestimmter Anteil der Anwohnerschaft, etwa 20%, für eine Aufwertung ausspricht. Der Rest sei damit zum Mitmachen verpflichtet. Als Maßnahmen zur Aufwertung ist dabei insbesondere an Extra-Reinigungen, Fassadensanierungen und Bepflanzungsaktionen gedacht.



Für die Dortmunder CDU-Fraktion sieht die wohnungspolitische Sprecherin Gerda Horitzky nur Vorteile in der Gesetzesinitiative. Die freiwillige Teilnahme an der „Immobilien- und Standortgemeinschaft Rosenkarree“ im Bereich des Ostwallviertels hätte zwar gute Ansätze mit sich gebracht, jedoch nicht zu einer Beteiligung aller Anwohner und Gewerbetreibenden geführt, so Gerda Horitzky. Eine verpflichtende Mitgliedschaft zur Teilnahme sei erfolgsversprechender, um dringend sanierungsbedürftige Stadtquartiere aufzuwerten.



Horitzky hat als Bewohnerin der Nordstadt selbstverständlich ihren Stadtteil im Blickpunkt. „Teile der Nordstadt sind geeignet, sich zum BID zu erklären und gemeinsam anzupacken, um den Bereich vor ihrer Haustür schöner zu gestalten. Nur damit bekommen wir in der Nordstadt wieder mehr Sicherheit, höhere Umsätze und stabile Mieteinnahmen“, so die CDU-Wohnungsexpertin.


Zur Ausgestaltung des Landesgesetzes sollen die Städte weitgehende Handlungsfreiheit erhalten. „Damit kann Dortmund selber festlegen, wie hoch die Zustimmungsquote zur Einrichtung eines Sanierungsdistriktes sein soll“, so Horitzky abschließend.


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