Claudia Middendorf: „Kinder-Citytreff ist und bleibt eine Totgeburt“


 


 In der gestrigen Sitzung des
 Betriebsausschusses FABIDO hatte die CDU-
 Fraktion einen Antrag eingebracht, dass in
 den Geschäften in der Innenstadt Flyer oder
 ähnliches an den Kassen des Kinder-Citytreffs
 ausgelegt werden. Gerade an den Kassen
 trifft man auch auf die Zielgruppe, die nicht aus
Dortmund kommt und von der Einrichtung noch nie
etwas gehört hat. Dieser Antrag wurde von rot/grün
mit der Begründung abgelehnt, dass bereits
ausreichend Werbung für den Kinder-Citytreff
gemacht werde.



 



Dazu Claudia Middendorf, Sprecherin der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss FABIDO:


„Uns lag wirklich am Herzen, dass der Kinder-Citytreff endlich „ans Laufen“ kommt, rot/grün hat diese Absicht anscheinend nicht. Wo bitte schön ist in Dortmund ausreichende Werbung für diese Einrichtung, wie von rot/grün behauptet? Egal welche Eltern ich frage, die wenigstens kennen diese Einrichtung. Durch den Antrag hätte man eine Möglichkeit gehabt, mit relativ geringem Kosten- und Personalaufwand Werbung für den Kinder-Citytreff zu machen. Schade, dass das von rot/grün in dieser Stadt nicht gewünscht wird. Vielleicht liegt dies einfach daran, dass rot/grün die Einrichtung als Totgeburt ansieht, in der es nicht lohnt, zu investieren.“


 


Bereits in der vergangenen Sitzung des Betriebsausschusses FABIDO hatte die CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht, der die Umsetzung des Kinder-Citytreff-Nashorns vor die Einrichtung vorsah. Dieser Antrag wurde von rot/grün mitgetragen, die Umsetzung des Nashorns ist bereits erfolgt.


 


„Ich freue mich sehr darüber, dass ein CDU-Antrag im FABIDO-Ausschuss eine Mehrheit gefunden hat. Unsere Absicht war, mit der Umplatzierung mehr Aufmerksamkeit auf den Kinder-Citytreff zu lenken, da ansonsten die Einrichtung von außen her nicht nach Kinderbetreuung ausschaut, so Middendorf weiter. Dennoch haben wir das Gefühl, dass es der ganzen Einrichtung an Eigeninitiative mangelt. Der Kinder-Citytreff existiert jetzt mittlerweile seit fast zwei Jahren, Werbung dafür konnte ich noch nicht allzu oft entdecken, was ja auch in Zukunft so bleiben wird.


 


 


Die Besucherzahlen sprechen nach wie vor dafür, dass die Stadt eine Einrichtung zur Kinderbetreuung vorhält, für die der Steuerzahler tief in die Tasche greifen muss. Wir haben unsererseits versucht, der Einrichtung „auf die Beine“ zu helfen, was leider bei rot/grün nicht immer Unterstützung fand. Wenn es dem OB wirklich so wichtig ist, dass die Stadt eine eigene Kinderbetreuung in der Innenstadt vorhält und er sich auch mit dieser öffentlich brüstet, dann sollte er endlich Konzepte erarbeiten lassen und vorlegen, die dafür sorgen, dass diese Totgeburt vielleicht doch noch zum leben erweckt wird. Wir werden unsere Versuche einstellen, dem Kinder-Citytreff leben einzuhauchen.“


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