Matthias Ulrich will professionelles Leerstandsmanagement
  Die CDU-Fraktion fordert, den
  Kontakt zwischen den Dortmunder
  Unternehmen und der städtischen
  Wirtschaftsförderung noch enger zu
  knüpfen. Dazu soll der Ausschuss für
  Wirtschaftsförderung in seiner morgigen
  Sitzung eine flächendeckende Einrichtung von 
Wirtschaftsförderungsbüros „vor Ort“ beschließen.
 



Konkret will der wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Matthias Ulrich erreichen, dass in den neun Außenstadtbezirken in bestehenden Räumlichkeiten der Bezirksverwaltungsstellen eine regelmäßige Sprechstunde der Wirtschaftsförderung, die zweimal wöchentlich für zwei Stunden stattfinden soll, abgehalten wird.

Die CDU-Fraktion hatte in der Vergangenheit, zuletzt im Mai 2004, immer wieder gefordert, dass für jeden Stadtbezirk ein konkreter Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung etabliert wird. Seinerzeit konnten sich die Christdemokraten gegen die rot-grüne Mehrheit nicht durchsetzen. Nach dem Weggang des ehemaligen Wirtschaftsförderungsdezernenten Dr. Utz Ingo Küpper etablierte sein Nachfolger Udo Mager aber als eine seiner ersten Amtshandlung die von der CDU geforderten Stadtbezirkswirtschaftsförderer.



Matthias Ulrich erläutert seine Initiative:
„Die Neuorganisation der Wirtschaftsförderung Dortmund im Jahr 2005 hat sich grundsätzlich bewährt. Insbesondere die Ausweitung des Angebotes sowie des Personals im Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW) führte dazu, dass die Wirtschaftsförderung präsenter wurde und kleinen und mittleren Betrieben sowie Existenzgründern als Ansprechpartnerpartner zur Verfügung steht. Insbesondere die Einführung der 12 Stadtbezirkswirtschaftsförderer hat sich als ausgesprochen sinnvolle Maßnahme erwiesen, den Kontakt „vor Ort“ zu intensivieren.“


Diesen eingeschlagenen Weg gelte es weiter auszubauen. Analog der Einführung der Seniorenbüros in den Stadtbezirken fordert die CDU-Fraktion, dass auch die Wirtschaftsförderung räumlich und zeitlich klar definiert in die vorhandenen Amtsstuben der Bezirksverwaltungsstellen einzieht, um dem Grundsatz der „Stadt der kurzen Wege“ noch stärker zu entsprechen.



Besonderes Augenmerk soll nach dem Willen der CDU-Fraktion auch auf ein professionelles Leerstandsmanagement gelegt werden. Der Rat hatte im November 2003 zwar die Notwendigkeit eines Leerstandsmanagements erkannt und die modellhafte Einführung in den Stadtbezirken Aplerbeck und Eving beschlossen. Aufgrund einer fehlenden Förderzusage des damaligen Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport (MSWKS) des Landes Nordrhein-Westfalen konnte dies Projekt jedoch nicht umgesetzt werden.


Matthias Ulrich:
„Da die Leerstandsproblematik in vielen Stadtbezirken weiterhin akut ist, sollen die Wirtschaftsförderungsbüros in den Stadtbezirken diese wichtige Teilaufgabe in Abstimmung mit den örtlichen Gewerbevereinen und Interessengemeinschaften des Handels und Gewerbes mit übernehmen. “


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