Claudia Middendorf: „Kinder-Citytreff bietet sich prima an“


 


 Für viele junge Familien ist es nicht
 gerade einfach, die Arbeit mit dem
 Privatleben abzustimmen. Die Geburt eines
 Kindes führt meistens dazu, dass gut
 ausgebildete Arbeitskräfte wegen
 Familiengründung aus ihrem Beruf
 ausscheiden. Um jungen Müttern bzw. Vätern den
Widereinstieg in den Beruf zu ermöglichen und, um
sich das Know How dieser hoch qualifizierten Kräfte
dauerhaft zu sichern, ist die Einrichtung eines eigenen
Betriebskindergartens eine gute Sache.



Diese Idee greift die CDU-Fraktion im Betriebsausschuss FABIDO in der nächsten Sitzung am 16.11.06 auf.


 


Dazu Claudia Middendorf, Sprecherin im Betriebsausschuss FABIDO:


„Viele Großkonzerne bieten mittlerweile ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine interne Kinderbetreuung an. In unseren Augen ist die Stadt Dortmund auch ein Großkonzern, in dem viele Mütter und Väter arbeiten. Und dieser „Großkonzern“ hält mit dem Kinder-Citytreff eine Einrichtung vor, die bereits komplett ausgestattet und mit Pädagogen besetzt, sich hervorragend dafür anböte. Mit immerhin 60 Plätzen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, die bisher nicht annähernd in Anspruch genommen werden, bietet der Kinder-Citytreff auch den nötigen Platz. Daher wird die CDU-Fraktion in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses FABIDO die Forderung nach einem Konzept für einen Betriebskindergarten im Kinder-Citytreff stellen.“


 


Fehlende ganztägige Betreuungsangebote und ungünstige Schließzeiten der Kindergärten stellen berufstätige Eltern immer wieder vor Probleme.


Mit Angeboten seitens der Unternehmen für eine Kinderbetreuung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre beruflichen Verpflichtungen und ihre Familie besser zu vereinbaren.


 


„Unternehmen müssen heutzutage die
 Bedarfe berufstätiger Eltern und die
 Familienbedürfnisse der heutigen Zeit
 aufgreifen, so Rosemarie Liedschulte,
 Vorsitzende des Betriebsausschusses  FABIDO.  Mit einem Betriebskindergarten
 trägt man zur Vereinbarkeit von Beruf und
Familie in
den Unternehmen bei. Zusätzlich wird ein gutes Betriebsklima und die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen gefördert. Wenn die Stadt Dortmund, als einer der größten Arbeitgeber in dieser Stadt, sich bewusst macht, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu den Grundwerten eines Unternehmens gehören sollte, könnte hier eine Vorreiterrolle eingenommen werden, die als Vorbild – auch über die Stadtgrenzen hinaus – dienen kann.“


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