Hengstenberg: „Land hat vorgelegt – Stadt ist am Zug“
  Die CDU-Fraktion nimmt einen neuen
  Anlauf zur Aufstellung eines neuen
  Betriebskonzeptes für die Dortmunder
  Stadtbahn. Bereits im Februar 2006
  hatte die CDU-Fraktion dies angemahnt,
  Oberbürgermeister Dr. Langemeyer hatte
jedoch auf fehlende Vorgaben des Landes NRW hingewiesen.


Zwischenzeitlich hat der Bau- und Verkehrsausschuss des Landtags am 11.05.2006 den Bedarfsplan Schiene für das Land Nordrhein-Westfalen verabschiedet. „Damit sind die Grundlagen geschaffen, auch in Dortmund festzulegen, welche neuen Strecken gewollt sind und welche endgültig begraben werden sollen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Hengstenberg.



Im vom Landtag verabschiedeten Bedarfsplan Schiene tauchen nach wie vor Strecken auf, von der sich die Politik in Dortmund bereits verabschiedet hat. So sei eine Weiterführung der Aplerbecker Linie bis zum Bahnhof Aplerbeck längst vom Tisch. Auch die Weiterführung der U41 vom Clarenberg bis nach Benninghofen ist vom Land NRW höher eingestuft worden als beispielsweise die Weiterführung der H-Bahn bis zum Parkhaus Barop.



Der CDU-Vorsitzende Hengstenberg will erreichen, dass die beteiligten Akteure Stadtbahnbauamt und DSW21 klare Vorgaben aus der Politik erhalten. „Wir wollen verhindern, dass die Stadtbahnbauer und die Stadtwerker weiter und weiter an Linien planen, die keiner haben will.“



   Knud Follert, planungspolitischer Sprecher,
   legt sich für die CDU-Fraktion bereits fest:
   „Wir wollen weiterhin eine neue Linie über
  das Gelände Phoenix-West. Auch eine
  Anbindung des Phoenix-Ost-Geländes von
  Körne über Schüren auf der alten
  Hoesch-Werkbahntrasse hat für uns Priorität.
Verzichten sollten wir dagegen auf die Verlängerung der U49 bis zur Godekinsiedlung in Wellinghofen und auf die Erweiterung der U42 von Grevel nach Lanstrop.“


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