Hengstenberg: „Hochhaus muss zeitgleich gebaut werden“


 


  Die CDU-Fraktion freut sich über das
  Umdenken in der Verwaltung, wonach das
  Hochhaus auf dem nördlichen
  Bahnhofsvorplatz nun doch zeitgleich mit
  dem Einkaufszentrum über dem Bahnhof
  errichtet werden soll.



Im Sommer 2005 noch hatten die Christdemokraten kritisiert, dass es dem Projektentwickler SONAE gestattet werden sollte, das Hochhaus erst mit zeitlichem Verzug hochzuziehen. Dies wäre nach Meinung von CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Hengstenberg der „Einstieg in den Ausstieg“ beim Hochhaus gewesen. Daher hatte die CDU-Fraktion in der Vergangenheit immer wieder betont, dass der Dreiklang aus Einkaufen, Unterhaltung und einem architektonisch einmaligem Gebäude auf der Nordseite Grundlage des Städtebaulichen Vertrages gewesen sei.


 


Für Hengstenberg ist es zweitrangig, ob das Hochhaus wie ursprünglich geplant ein Hotel werden soll oder aber zu einem Büroturm umfunktioniert wird. „Wichtig ist, dass die Optik stimmt“, so der CDU-Chef. Mit dem Essener Projektentwickler „Kölbl & Kruse“ habe man einen ausgezeichneten Partner zur Errichtung des Hochhauses gewonnen, auf dessen Konto zum Beispiel die Umgestaltung der Zeche Minister Stein in Eving oder verschiedene Büroprojekte im Duisburger Innenhafen gehen würden.


 


Die CDU-Fraktion sieht jetzt vor allem die Stadt Dortmund in der Pflicht. Auch die Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze im Süden und im Norden müssten zeitnah angepackt werden. Eine Fertigstellung des Nordplatzes mit dreijähriger Verspätung sowie des Südplatzes mit neunmonatiger Verspätung, wie es derzeit geplant, sei für die CDU nicht akzeptabel. Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg will sich daher beim Landesbauminister Oliver Wittke persönlich dafür einsetzen, dass die benötigten Fördermittel für die Bahnhofsvorplätze früher als derzeit geplant ausgeschüttet werden.


 


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