Walter Knieling: „Grundschule Kleine-Kielstraße sollte als Pilotprojekt dienen“


 


 Mit der Überschrift „Deutschlands beste
 Schule steht in Dortmund“ wurde gestern in
 den Medien darauf aufmerksam gemacht,
 dass die Grundschule Kleine Kielstraße den
 Deutschen Schulpreis 2006 für ihr
 Engagement in den Bereichen
 Unterrichtsqualität, Umgang mit Vielfalt,
Schulklima sowie die Motivationsförderung und
Professionalität der Lehrer erhalten hat. Dieser Preis,
der zum ersten Mal verliehen wurde, ist mit 50.000
Euro dotiert.




Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass eine Schule aus Dortmund, die in einem Brennpunktbereich liegt, diesen Preis unter 481 Bewerbern erhalten hat. Gerade die Grundschule Kleine Kielstraße, auf der 4 von 5 Schülern Migrationshintergrund haben zeigt, dass dies heutzutage kein Problem sein muss. Durch das Engagement der Lehrerschaft konnte hier eine Unterrichtsqualität geschaffen werden, von der alle profitiert haben. Auch wurde stets die Motivationsförderung und der Umgang mit der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler nie aus dem Auge verloren.“


 


In Dortmund gibt es mittlerweile viele Schulen von verschiedenen Schulformen, deren Großteil Schüler einen Migrationshintergrund haben. Die Kommunalpolitik versucht an vielen Stellen dieser Problematik entgegenzuwirken. Doch zeigt das Beispiel der Grundschule Kleine Kielstraße, dass Kommunalpolitik nur unterstützend tätig sein kann. Das Gros der Arbeit muss die Schule selbst leisten.


 


„In Dortmund gibt es einige Schulen, die einen Großteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund unterrichten. Hier könnte die Grundschule Kleine Kielstraße als Vorbild dienen, so Walter Knieling weiter. Unserer Meinung nach könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen, und dieses Vorbild in ein Pilotprojekt umwandeln. In einer Arbeitsgruppe könnten Informationen ausgetauscht werden und Probleme erörtert werden. So könnten alle von dem Erfolg der Grundschule Kleine Kielstraße profitieren. Und dabei könnte dann die Kommunalpolitik unterstützend tätig sein.“


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