Hengstenberg: „Koalitionsfrieden wichtiger als Wohl der Stadt“
  Der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank
  Hengstenberg sieht sich bestätigt:
  „Der rot-grüne Koalitionsfrieden im Rat ist
  wichtiger als das Wohl der Stadt. Das neu
  geschaffene Dezernat für Schule, Jugend und
  Familie wird mit einer Person besetzt, die über
  keinerlei Erfahrung im wichtigen Teilbereich Schule verfügt. Dies ist ein erneuter Beweis, dass die Grünen ihren Juniorpartner SPD mit dem Nasenring durch die Stadt ziehen“, so Hengstenberg.



Den Neuzuschnitt der Dezernate und insbesondere die Zerschlagung des Infrastrukturdezernates zugunsten eines zweiten „Grünen-Beigeordneten“ hatten die Christdemokraten immer abgelehnt. Die CDU-Fraktion hatte sich daher bereits früh festgelegt und auf eine Vorstellung der von den Grünen ausgesuchten Kandidatin verzichtet. Wenn jetzt selbst in den Reihen der SPD-Fraktion und sogar beim Oberbürgermeister die Erkenntnis reifen würde, dass die Wunschkandidatin der Grünen eine zentrale Anforderung der Stellenausschreibung nicht erfüllt, so sei die Aufhebung des Verfahrens und sofortige Neuausschreibung der einzig richtige Weg, so Hengstenberg.



Der CDU-Fraktionsvorsitzende weiß natürlich auch, dass ein Rückzieher der Genossen unwahrscheinlich ist. Von daher sieht Hengstenberg viel Arbeit auf die betroffenen Ämter zukommen. Ein entsprechender Hinweis auf die gute Qualität der Amtsleiter habe der SPD-Vorsitzende Ernst Prüsse ja bereits getätigt.



Für die Christdemokraten ist die Wahl von Frau Bonekamp nicht der erste Missgriff einer rot-grünen brachialen Personalpolitik. „Auch der grüne Umwelt- und Rechtsdezernent, geholt aus einer Stadt, die kleiner ist als ein Dortmunder Stadtbezirk, glänzt eher durch ideologische Verbohrtheit als durch an der Sache orientierte Politik.“ Hengstenberg spricht damit die völlige Hilflosigkeit des Dezernenten Steitz bei der Feinstaubbelastung in der Nordstadt an.


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