Rosemarie Liedschulte: „Soll ich mich wundern oder lachen?“


 


 In den Medien war heute zu lesen,
 dass Bewegung beim Jugendhilfedienst
 festzustellen sei, da fünf freie Stellen
 besetzt wurden. Auch die von rot/grün
 geforderte externe Bewertung des
 Jugendamtes sei auf den Weg gebracht.



Dazu Rosemarie Liedschulte, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:


„Wenn ich das lese weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich mich wundern oder lachen soll. Rühmt sich das Jugendamt tatsächlich damit, fünf Stellen beim Jugendhilfedienst besetzt zu haben? Das nennt man „Tropfen auf den heißen Stein“, ist der tatsächliche Personalbedarf, wie auch schon von Verdi im letzten Jahr aufgezeigt, doch deutlich höher. Zudem waren diese fünf Stellen von vorn herein im Stellenplan vorgesehen. Aber der Unsinn an der ganzen Sache ist ja der, dass das Jugendamt eine externe Bewertung zur Ermittlung des Personalbedarfes im Jugendhilfedienst überhaupt braucht. Indirekt unterstellt rot/grün, die diese externe Bewertung politisch gefordert haben, damit den jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Jugendhilfedienst, dass diese unberechtigterweise klagen. Auch wird damit dem Jugendamt signalisiert, dass diese nicht in der Lage sind, ihren Personalbedarf selbst zu bestimmen. Das ist eigentlich eine Unfähigkeitserklärung an das Jugendamt.“


 


Erstaunt zeigt sich Rosemarie Liedschulte auch über die Aussage, dass man sich durch eine externe Bewertung eventuell neue Organisationsstrukturen vorstellen könne.


 


„Ich finde es ein wenig befremdend, dass das Jugendamt sich durch eine externe Bewertung Vorschläge erhofft, wie Arbeitsabläufe beim Jugendhilfedienst neu organisiert werden können. Vielleicht sollte das Jugendamt als erstes damit beginnen sich zu fragen, ob die ein oder andere Stelle im Jugendamt nicht unter- sondern fehlbesetzt ist. Eine eventuelle Umstrukturierung des Jugendamtes hatte die CDU-Fraktion in der Dezembersitzung 2006 gefordert. Dies wurde allerdings von rot/grün abgelehnt“, so Liedschulte abschließend.


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