Knud Follert: „Umgang mit Investoren befremdlich“
  Hart ins Gericht geht Knud Follert,
  planungspolitischer Sprecher der CDU-
  Ratsfraktion, mit den jüngsten Bedenken
  von SPD und Grünen zum Umbau der
  Hauptverwaltung des Volkswohl-Bund.
  Zunächst müsse das Ergebnis des
  Architektenwettbewerbes abgewartet werden, bevor man voreilig den Mietern des Hauses Chemnitzer Straße 10 verspricht, dass ihr Haus vom Abriss verschont wird, bleibt Follert realistisch.


Wieder einmal zeige sich, dass SPD und Grüne im Umgang mit Großinvestoren das nötige Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Wenn ein etabliertes Unternehmen mit über 550 Mitarbeitern dem Standort Dortmund die Treue halten will und nicht vor die Tore der Stadt zieht, so müsse seitens der Politik auch die entsprechende Unterstützung erteilt werden. „Immerhin wird der Volkswohl-Bund ca. 40 Mio. Euro für den Umbau der Hauptverwaltung investieren. Die heimische Bauwirtschaft kann davon nur profitieren“, so der CDU-Fraktionssprecher.



Follert erwartet allerdings vom Volkswohl-Bund, dass den betroffenen Mietern neue Wohnungen in unternehmenseigenen Häusern angeboten werden oder dass er bei der Anmietung von Wohnungen anderer Eigentümer behilflich ist. Dabei werde seitens des kundenorientierten Unternehmens sicher eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, so der CDU-Sprecher.



„Ziel der CDU bleibt es, dem Unternehmen den Umbau der Konzernzentrale zu ermöglichen und den Mietern der Chemnitzer Straße 10 möglichst schnell und unbürokratisch eine neue Heimat zur Verfügung zu stellen“; stellt Follert abschließend fest.


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