Die Wirtschaftsförderung dehnt ihr
 Beratungsangebot für Kleine und Mittlere
 Unternehmen in den Stadtbezirken aus.
 Künftig wird in allen neun
 Außenstadtbezirken eine regelmäßige
 Sprechstunde für Kleine und Mittlere
 Unternehmen abgehalten.




Im September 2006 hatte die CDU-Fraktion genau dies gefordert. Zeitgleich hatte Udo Mager, Chef der Wirtschaftsförderung, vorgeschlagen, zunächst probeweise in den fünf Stadtbezirken Brackel, Eving, Hombruch, Huckarde und Lütgendortmund einmal pro Monat eine Sprechstunde anzubieten. Nach Ablauf der „Versuchszeit“ soll das Angebot nunmehr auch auf Mengede, Scharnhorst, Hörde und Aplerbeck ausgeweitet werden.


 


Für den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Matthias Ulrich, ist dies ein weiterer Schritt zu mehr Kundenorientierung. „Gute Ideen scheinen sich durchzusetzen. Immerhin hatte die CDU-Fraktion  bereits im Jahr 2004 den Stadtbezirkswirtschaftsförderer gefordert“, so Ulrich.


 


Die Sprechstunden in Stadtbezirken seien zwar durchweg auf positive Resonanz gestoßen und hätten zum Imagegewinn der Wirtschaftsförderung beigetragen. Gleichwohl habe sich noch nicht die gewünschte Besucherzahl ergeben, weiß Ulrich zu berichten. Insgesamt haben in den 45 angebotenen Beratungsstunden 28 Kundengespräche stattgefunden.


 


„Hier gilt es, den Hebel anzusetzen und das Beratungsangebot noch stärker bekannt zu machen“, fordert Ulrich die Wirtschaftsförderung auf, noch mehr auf die Bedürfnisse der Kleinen und Mittleren Unternehmen einzugehen. Insbesondere müssten die Mitarbeiter die Unternehmen noch stärker als bisher in die Betriebe gehen, um sich die Sorgen und Nöte der heimischen Wirtschaft anzuhören.


 


Ausdrücklich begrüßt die CDU-Fraktion die geplanten neuen Aktionen der Wirtschaftsförderung in den Stadtbezirken. So sollen Informationsveranstaltung über Vergabeverfahren stattfinden, um die heimische Wirtschaft besser von öffentlichen Ausschreibungen profitieren zu lassen. Auch die Neuausrichtung der Förderpolitik, namentlich das Programm zur Regionalen Wirtschaftsförderung (Ziel II), soll Gegenstand von Informationsveranstaltungen im Jahr 2007.


 


Matthias Ulrich stellt für die CDU-Fraktion abschließend fest, dass die Konzentration auf den Bestand absolute Priorität hat. Träumereien der Vergangenheit, wonach in Übersee große Ansiedlungserfolge für Dortmund zu erzielen seien, seien glücklicherweise beendet. „Weniger Pittsburgh, mehr Persebeck“, müsse das vorrangige Ziel der Wirtschaftsförderung seien, so der CDU-Sprecher abschließend.  


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