Hengstenberg: „Bei 3do bleibt Funktion und Qualität oberstes Ziel“
 
„Mit der CDU-Fraktion wird es keine
  Abstriche bei der Qualität und der Sicherheit
  am Bahnhofsprojekt 3do geben“, stellt  
  Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg
  fest.
  Alle Beteiligten seien aufgefordert, möglichst 
schnell eine Lösung zu finden, die explodierten 
Baukosten „in den Griff“ zu bekommen.


Hengstenberg unterstreicht, dass er seiner Fraktion eine erneute Verschiebung des Baubeginns nur sehr schwer vermitteln könnte. „Die Stimmen in der CDU werden lauter, die eine entgültige Beerdigung des 3do fordern.“ Insofern hofft Hengstenberg, der Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses im Rat der Stadt ist, dass bis zum 28. Februar eine Einigung erzielt wird und die Auftragsvergabe an den Generalunternehmer erfolgt. Nur so könne der anvisierte Baubeginn am 02. Juli 2007 eingehalten werden.



Als erfreuliches Signal bewertet CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg jedoch die Aussage der Bahn AG, eine Expertenkommission einzurichten, die die Ingenieurleistungen auf Einsparpotenziale hin untersuchen soll. „Damit unterstreicht die Bahn ihren Willen, dass Dortmund möglichst schnell eine neue Bahnstation erhält, die den höchsten Ansprüchen an Funktionalität, Sicherheit und Qualität genügt“, so der CDU-Vorsitzende.



Bereits in der Vergangenheit hatten die Christdemokraten immer wieder ihre Prioritäten abgesteckt. „Wir wollen einen neuen Bahnhof und verbesserte Umsteigebeziehungen zur U-Bahn. Das Einkaufszentrum über den Gleisen war und ist für uns immer nur zweitrangig,“ rammt Hengstenberg für die CDU-Fraktion noch einmal Pflöcke ein.



Hinsichtlich einer möglichen Einigung beim Gebührenentscheid für die Bauvoranfrage will die CDU-Fraktion dem portugiesischen Investor Sonae keine Steine in den Weg legen. „Hier wird sich mit Sicherheit in dem Dreiergeflecht Stadt, Eisenbahnbundesamt und Sonae eine einvernehmliche Lösung mit Unterstützung der Politik finden lassen“, so Hengstenberg abschließend.


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