Monegel: „Immobilienwirtschaft braucht mehr Personal und politische Begleitung“ 

 
Ohne den Beratungen im Rechnungs-
  prüfungsausschuss vorzugreifen fordert
  Ulrich Monegel, immobilienwirtschaftlicher
  Sprecher der CDU-Fraktion, als erste
  Konsequenz aus dem Bericht zur Sanierung
  des Südbades mehr qualifiziertes Personal
  für die städtische Immobilienwirtschaft.



Der Prüfbericht kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass auf der Mitarbeiterebene viele erfahrene Oberbauleiter in den letzten Jahren in den Ruhestand gegangen seien. Eine entsprechende Wiederbesetzung mit qualifizierten Ingenieuren habe nicht stattgefunden, stellt Monegel fest. Er weist darauf hin, dass allein im Stellenplan des Eigenbetrieb städtische Immobilienwirtschaft für das Jahr 2007 im gehobenen Dienst 13 Stellen nicht besetzt seien.



„Die ständige Umorganisation in der Immobilienwirtschaft und die permanente Unterbesetzung mit Fach- und Führungspersonal muss daher schnellstens eine Ende finden“, fordert Monegel. Insbesondere sei es falsch, den neuen technischen Geschäftsführer der Immobilienwirtschaft als alleinigen Schuldigen an den Pranger zu stellen. Dieser habe schließlich erst im Jahr 2005 seinen Dienst angetreten, als die Sanierung bereits in vollem Gange war, so der CDU-Sprecher.



Für Monegel war es nach wie vor ein Kardinalfehler, den im Jahr 2004 neu gegründeten Ausschuss für die städtische Immobilienwirtschaft aus parteipolitischen Erwägungen – die CDU-Fraktion stellt im Ausschuss den Vorsitz –  zu entmachten und zu einem reinen Betriebsausschuss zu degradieren. Auch dadurch sei die Sanierung des 13,4 Mio. Euro teuren Südbades in anderen Fachausschüssen nur stiefmütterlich begleitet worden, so Monegel.



„Jetzt heißt es, aus den Fehlern zu lernen. Die Immobilienwirtschaft braucht eine ausreichende Personalausstattung, um die städtischen Baumaßnahmen besser steuern und kontrollieren zu können. Und die Politik benötigt ein stärkeres Kontrollorgan“, zieht Monegel für die CDU-Fraktion ein erstes Fazit.



„Die städtische Immobilienwirtschaft ist seit Jahren selbst eine große Baustelle. Personalmaßnahmen mit dem Rasenmäher sind da keine Lösung. Das Beispiel zeigt: Die auf der einen Seite bei den Ingenieuren eingesparten Mittel müssen bei Rechtsbeiständen und Gerichtskosten offenbar wieder ausgegeben werden. Das ist in der Summe kein gutes Geschäft“, so Monegel.



Die Christdemokraten werden ihr weiteres Vorgehen und möglicherweise weitergehende Konsequenzen in ihrer Fraktionssitzung am kommenden Mittwoch beraten.


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