Rosemarie Liedschulte: „Dornröschenschlaf der Verwaltung“


 


 Wie aus den Medien zu entnehmen war,
 plant die Stadt zukünftig flexiblere
 Öffnungszeiten sowohl in
 Kindertageseinrichtungen als auch in
 Kindergärten. Die CDU-Fraktion im Kinder-
 und Jugendausschuss zeigt sich sehr
 verwundert über die Marschrichtung der
Verwaltung. Bereits im Mai letzten Jahres hatte die
CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht mit der Bitte
an die Verwaltung, eine Bedarfsanalyse über die
Nutzung von Kindertageseinrichtungen vor 7.00 Uhr
und nach 17.00 Uhr zu erstellen.



Bei einem bestehenden Bedarf sollten dann die Zeiten in den Kindertageseinrichtungen flexibler gestaltet werden. Der Antrag, der in die August-Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses überwiesen wurde, wurde dort mit den Stimmen von rot/grün abgelehnt.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss:


„Die geänderte Marschrichtung der Verwaltung, künftig flexiblere Öffnungszeiten in den Kitas und Kindergärten einzuführen, verwundert mich schon sehr. Anscheinend befindet sich unsere Stadt in einem immerwährenden Dornröschenschlaf, und der Prinz zum Wachküssen kommt nur ab und zu mal vorbei. Die CDU sah schon im letzten Jahr, dass ein dringender Verbesserungsbedarf bei den Regelöffnungszeiten bestand. Mit den Stimmen von rot/grün wurde die CDU-Initiative für flexiblere Öffnungszeiten leider zunichte gemacht. Dabei fehlt es gerade nach 16 Uhr, am Sonnabend und während der Schulferien an guten und ausreichenden Angeboten für Kinder.“


 


Auf die persönlichen Lebensbedingungen gerade junger Familien muss möglichst individuell reagiert werden. Daher begrüßt die CDU-Fraktion nun den Sinneswandel der Verwaltung auf flexiblere Öffnungszeiten. Aber nicht nur hier zeigte die Verwaltung in der Vergangenheit, dass sie anscheinend für die Belange der Kinder und Jugendlichen in dieser Stadt ein besseres Händchen hat, als die rot/grüne Koalition in Dortmund.


 


 


 

„Dass die Verwaltung nun tätig wird, sehen wir als einen großen Fortschritt in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so Liedschulte weiter. „Dennoch sehen wir große Defizite bezüglich der Flexibilität der Betreuungszeiten – gerade für Eltern, die für ihre Kinder eine stundenweise Betreuung in Anspruch nehmen möchten – auch für diese Eltern müssen Angebote geschaffen werden. Aber auch schon bei der Notfall-Checkkarte, eine CDU-Initiative, zeigte die Verwaltung, dass ihr anscheinend die Wichtigkeit einer Sache verständlicher ist, als unseren rot/grünen-Rathausfreunden. Die lehnten mehrheitlich eine Notfall-Checkkarte für Kinder und Jugendliche ab, die Verwaltung lenkte Anfang des Jahres ein und verkündete, dass es eine solche Karte zeitnah geben werde. Auch wenn unsere Initiativen in den Ausschusssitzungen keine Mehrheit finden, freut es uns dennoch, dass wir Denkanstöße geben und das ein oder andere Mal unsere Initiativen aufgegriffen und umgesetzt werden“, so Liedschulte abschließend.


Verantwortlich: