Hengstenberg will ab morgen neue Planungen für Bahnstation


  „Der größte Leuchtturm des Oberbürger-
  meisters ist eingestürzt. Dr. Langemeyer
  und Herr Sierau haben kläglich versagt“,
  bringt CDU-Fraktionsvorsitzender
  Frank Hengstenberg das Scheitern des
  Bahnhofsprojekt 3do auf den Punkt.



Oberbürgermeister Langemeyer und Stadtdirektor Sierau müssen die persönliche Verantwortung übernehmen, so Hengstenberg. Insofern seien sie auch in der Pflicht, persönliche Konsequenzen zu ziehen. „Die Zeit der Schönrednerei, in der Herr Sierau mit dem 24.09.2010 schon das genaue Eröffnungsdatum nennen konnte, muss vorbei sein“.



Als willfährige Steigbügelhalter des OB präsentierten sich in der Planungsausschusssitzung unterdessen einmal mehr die SPD und die Grünen. Ein Antrag der CDU-Fraktion zur Berichterstattung über das Scheitern des 3do wurde von der rot-grünen Mehrheit mit der bemerkenswerten Begründung abgelehnt, die Sache sei nicht dringlich.


„Ein Armutszeugnis für die nach eigenem Bekunden doch stärkste SPD-Fraktion in einem deutschen Rathaus“, ist Hengstenberg entsetzt über die Gleichgültigkeit von rot-grün.



Der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Hengstenberg wird bereits Anfang nächster Woche nach Düsseldorf fahren, um gemeinsam mit Verkehrsminister Oliver Wittke nach Alternativen zu suchen. „Unser Ziel ist es, dass alle Beteiligten, also Stadt, Land und Bund, am besten schon morgen früh mit neuen Planungen zum Umbau der Bahnstation anfangen“, will Hengstenberg auf das Tempo drücken.



Gleichzeitig sieht die CDU-Fraktion im „Tod“ 3do aber die Chance, endlich wesentlich wichtigere Projekte für die Stadt anzufassen. „10 Jahre haben die Starprojekte UFO und 3do die Entwicklung der Thier-Brauerei blockiert. Das heutige Aus für das Einkaufszentrum über den Gleisen ist ein Befreiungsschlag für die gesamte Innenstadt und die Brauerei-Brache“, hofft Hengstenberg, dass nun endlich eine städtebaulich hochwertige Lösung für das Gelände am Hohen Wall gefunden werden kann.


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