Ein schöner Außenspielplatz, aber dann das Unfaßbare. Marode Festerrahmen, Rollos die nicht mehr zu bewegen sind, Stahlkunstwerke die für 99 Jahre auf dem Schulgrundstück dahin rotten sollen, ein Anblick der durch Graffitis noch negativ verstärkt wird.

Erschütternd nahm die CDU Fraktion in der Bezirksvertretung diesen Zustand im Rahmen der Führung durch die stellv. Rektorin, Frau Andrea Jütte-Schulten, zur Kenntnis.
„Hier wird Energie ohne Ende verschwendet, da in einigen Räumen nur mit eingeschalteter Beleuchtung unterrichtet werden kann, im EDV-Raum kann zudem nur unzureichend gelüftet werden, das verstößt selbst gegen die übliche Arbeitsstättenverordnung“, so Fraktionsvorsitzender Klaus Neumann.

Seit fünfunddreißig Jahren ist an den Fenstern nichts gemacht worden, die Griffe sind zum Teil abgebrochen, die Rahmen sind morsch. Unverständlich für die CDU-Fraktion wie in unserer Stadt mit öffentlichem Eigentum umgegangen wird. Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen 2005 und wiederholt auch 2006, hat die Bezirksvertretung einstimmig die notwendigen Sanierungsmaßnahmen aus dem Energiesparprogramm gefordert.

„Hätten wir mehr Haushaltsmittel zur eigenen Entscheidung zur Verfügung, wäre die Sanierung an den Standorten Am Birkenbaum und Evinger Str. 600 bereits erfolgt, so wird jeden Tag kostbare Energie, die der Steuerzahler aufbringen muß verschwendet, zu verschweigen ist auch nicht die ungünstige Lernsituation der Grundschülerinnen und Schüler“, stellt die CDU Fraktion fest. „Diese Situation widerspricht der Aussage des Oberbürgermeisters, daß Dortmund eine kinderfreundliche Stadt ist“, bewertet Klaus Neumann die Gesamtsituation unmißverständlich.

Auch vor dem Hintergrund, daß sich der Bebauungsplan Brechtener Heide in der Umsetzung befindet, macht zusätzlich die Sanierung an beiden Standorten dringend erforderlich. Welchen Eindruck werden junge Familien haben, wenn ihre Kinder hier beschult werden, eine Schriftstellersiedlung (Dichtersiedlung) in der Brechtener Heide ist sicherlich reizvoll, die Schulsituation ist dringender zu verbessern.


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