Dr. Jürgen Eigenbrod: „Auch Projektbeirat wurde nicht informiert“
  Kritik äußert CDU-Ratsvertreter Dr. Jürgen
  Eigenbrod über das angeblich plötzliche
  Auftreten vermeindlicher Bergschäden auf
  dem Gelände des zukünftigen Phoenix-Sees.
  „Ganz Dortmund ist durchlöchert wie ein
  Schweizer Käse, nur beim See gingen die
  Verantwortlichen ursprünglich davon aus, dass kein Bergbau stattgefunden habe“, zeigt sich Eigenbrod verwundert über die Blauäugigkeit der Verantwortlichen.


Immerhin seien auch beim Bau der neuen Bezirksverwaltungsstelle Hörde enorme Bergschäden aufgetreten, die nur mit großem Aufwand verfüllt werden konnten. Das Phoenix-Gelände liege keine 300 Meter davon entfernt, insofern sei es Ignoranz oder Dummheit, davon auszugehen, dass unter der ehemaligen Hermannshütte in den vergangenen Jahrhunderten keine Kohle abgebaut wurde.



Als CDU-Ratsvertreter sitzt Eigenbrod auch im Projektbeirat der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft. „Auch hier mussten wir die Erfahrung machen, die in den vergangenen Tagen sooft beklagt wurde: Wir werden einfach nicht informiert!“ Der Beirat würde lediglich einmal pro Jahr tagen, die Einladung zur nächsten Sitzung sei für den 06. September 2007 terminiert. „Der Beirat ist so überflüssig wie ein Kropf“ kritisiert Eigenbrod.



Der CDU-Ratsherr hält es für nicht ausgeschlossen, dass das Thema „Bergschäden“ jedoch nur als Ablenkungsmanöver für viel weitreichendere Probleme auf dem Gelände der ehemaligen Hermannshütte herhalten muss. Zwar wurde in der Vergangenheit seitens der Geschäftsführung der Phoenix-See Entwicklungsgesellschaft zwar immer behauptet, Altlasten würden keine Rolle spielen. Eigenbrod hat jedoch deutliche Hinweise erhalten, dass der Boden teilweise bis in einer Tiefe von 22 Metern mit Phenolen und anderen gefährlichen Altlasten verschmutzt sei.



„Sollte das der Fall sein, so erwarten wir eine zeitnahe Berichterstattung der Verantwortlichen, welche Konsequenzen sich hieraus für den zeitlichen und finanziellen Rahmen des Projekts ergeben“, so Eigenbrod. 


Verantwortlich: