Wir dürfen nicht die „Volksseele erneut hoch kochen lassen“ wie damals, als die Selimye – Moschee noch an der Evinger Str. 304 beheimatet war, ist die klare Position der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving, erklärt Fraktionsvorsitzender Klaus Neumann. Über Jahre gab es Ärger mit den nächsten Nachbarn über den Muezzin-Ruf, die zugeparkten Straßen, all‘ dieses hat sich beruhigt.
Obwohl ich auch als „ewig Gestriger“ beschimpft wurde, die zu Ordnungsrufen des ehemaligen Bezirksvorstehers Werner Böttger, gegenüber muslimischen Vertretern in einer öffentlichen Debatte in der Bezirksvertretung führten, trat mit der Standortverlegung zur Hessischen Straße 1 eine sichtbare Befriedung ein.
Das Ansinnen zum Bau eines Minaretts war für die CDU-Fraktion nur eine Frage der Zeit, da der Standort Hessische Str. diese bauliche Möglichkeit zuläßt.
Die bisherige Bürgerhaltung geht von Desinteresse über Tolerierung, bis zur kompromißlosen Ablehnung, kann Klaus Neumann die Situation umfassend beschreiben.
„Wir sorgen uns jetzt konkret über vergleichbare Spannungen“ zum Grimmelsiepen in Hörde, diese darf es bei uns nicht geben.
Erstaunt ist die CDU-Fraktion darüber, daß ein diesbezüglicher Bauwunsch nicht vorab in direkten Gesprächen seitens des Moscheevereins mit den Fraktionen in der Bezirksvertretung erörtert wurde. Ich erinnere daran, daß vor Jahren Gespräche mit den Evinger Moscheevereinen gesucht wurden, die Resonanz war mehr als dürftig.
Ein diesbezüglicher Bauwunsch wurde bisher nicht angesprochen, für uns mehr als erstaunlich. Es kann nicht alleine die politische Aufgabe eines Stadtbezirkes sein die Kohlen aus dem Feuer zu holen, hier erwarten wir die Unterstützung der Stadtverwaltung und des Rates, ist die Forderung der CDU-Fraktion!
Die CDU-Fraktion stellt deshalb für die Sitzung der Bezirksvertretung am 13.06.07 den Antrag zur Einsetzung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe.


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