Vorsitzender Hengstenberg fordert einheitliche Regelungen

  „Der Endlosstreit über die Nutzung der
  Naturschutzgebiete war vorauszusehen“,
  so der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank
  Hengstenberg.
  Insofern habe sich die Unterschutzstellung
  vieler Naherholungswälder als Naturschutz-
  gebiet als Fehler erwiesen.




Die CDU-Fraktion hatte in der drei Jahre zurückliegenden Diskussion über die massive Ausweitung der Dortmunder Naturschutzgebiete immer wieder betont, dass auch die Bedürfnisse nach Naherholung und Freizeitnutzung berücksichtigt werden müssen. Insbesondere machte sich die CDU seinerzeit auch dafür stark, dass beispielsweise die Bolmke ausdrücklich nicht unter Schutz gestellt wird, weil sie seit Jahrzehnten von den Bürgerinnen und Bürgern als attraktives Naherholungsgebiet für kostenlose Sport- und Freizeitbetätigung genutzt worden ist.


„Uns geht es nicht darum, im Nachhinein recht gehabt zu haben. Wichtiger ist es, dass die Natur dort streng geschützt wird, wo es notwendig ist. Unter Abwägungsgesichtspunkten zwischen Naherholung und Naturschutz hat in vielen Wäldern eindeutig die Naherholungsfunktion den Vorrang. Insofern muss die Einstufung als Naturschutzgebiet dringend überprüft und notfalls auch rückgängig gemacht werden“ so Hengstenberg.



Die hitzige Debatte in der letzten Woche im Handwerkszentrum zwischen Hundehaltern auf der einen Seite und Naturschützern auf der anderen Seite hatte das ganze Dilemma gezeigt. Ein  freies „Laufenlassen“ von Hunden ausschließlich auf Wegen sei überhaupt nicht zu kontrollieren, so die CDU-Fraktion. Von daher erwartet Hengstenberg von der Umweltverwaltung der Stadt schnellstmöglichst einen Lösungsvorschlag, der die Interessen sämtlicher Nutzer der Wälder „unter einen Hut“ bringt. Dabei müssten auch die berechtigten Interessen der Hundehalter, Jogger und Mountainbiker angemessen berücksichtigt werden, so der CDU-Fraktionsvorsitzende abschließend.


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