Hengstenberg entsetzt über ideologische Verbohrtheit


 


 Zur Senkung der Feinstaub-
 belastung in ganz Dortmund hatte
 die CDU-Fraktion vorgeschlagen, ein
 kommunales Altbausanierungs-
 programm aufzulegen. Damit sollten
 städtische Anreize zur energetischen
 Sanierung von privatem Wohnungsbestand
                   gemacht werden.




CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg ist entsetzt, dass gerade die Grünen den Vorstoß zur Verbesserung der Luft abgelehnt haben. Nur weil die Idee eines kommunalen Altbausanierungsprogramm von den Christdemokraten gekommen sei, habe man sich aus ideologischer Verbohrtheit dem Antrag verweigert. „Grünen-Chef Mario Krüger beisst sich wahrscheinlich vor Wut in den Hintern, dass nicht ihm, sondern der CDU diese ökologisch nachhaltige Idee gekommen ist“, meint Hengstenberg.


 


Die von rot-grün beschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung konzentrieren sich nach Meinung der CDU-Fraktion zu stark auf den Verkehr als Quelle der Emission. Es sei viel zu kurz gesprungen, allein die städtischen Dieselfahrzeuge umzurüsten und die städtischen Unternehmen wie z.B. die DSW zu zwingen, ihre Busse mit Rußfiltern auszustatten. Stattdessen wollte die CDU-Fraktion ein Gesamtpaket verabschieden, dass auch die privaten Haushalte mit einbindet, die über den Hausbrand einen ebenfalls großen Beitrag zur Feinstaubbelastung liefern.


 


Andere Großstädte wie z.B. das christdemokratisch geführte Stuttgart hätten die Zeichen der Zeit schon länger erkannt und würden den Hausbesitzern bei der Fassaden- und Dachdämmung sowie bei der Erneuerung der Heizungsanlagen finanziell unter die Arme greifen, weiß Hengstenberg.


 


Wie scheinheilig die Ablehnung des CDU-Antrages durch die Möchtegern-Ökologen von den Grünen war, beweise das Beispiel des von rot-grün verabschiedeten „Energiesanierungsprogramm“ an städtischen Gebäuden. Jahr für Jahr sollen fünf Millionen Euro dafür ausgegeben werden, dass Kindergärten, Schulen und Turnhallen energetische Vorzeigeobjekte werden. Dabei habe es in der Vergangenheit für die Grünen keine Rolle gespielt, wenn sich die Maßnahmen teilweise erst nach 30 oder noch mehr Jahren rechnen lassen. „Das ist wahrer ökologischer Klassenkampf.  Auf der einen Seite städtische Energiesanierung auf Teufel komm raus, koste es, was es wolle. Und auf der anderen Seite sollen sich die Privathaushalte doch bitteschön selber drum kümmern“, so Hengstenberg.


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