Walter Knieling: „Senkung der Zügigkeit nicht nachvollziehbar“


 


 Momentan gibt es im Stadtbezirk
 Lücklemberg einige Unruhen, seitdem
 bekannt geworden ist, dass die
 Zügigkeit an der Olpketal-Grundschule
 von drei auf zwei gesenkt werden soll.
 Walter Knieling, schulpolitischer
 Sprecher der CDU-Fraktion, vermutet mehr,
als nur die Voraussicht der Verwaltung, dass
dort ab dem Schuljahr 2007/08 nicht mehr
genug Neuanmeldungen für eine Dreizügigkeit
vorgenommen werden.



„Bereits im Februar 2004 forderte die CDU im Schulausschuss für die Olpketal-Grundschule die Errichtung eines Anbaus, um eine angemessene und ausreichende Betreuung für einen dreizügigen Schulbetrieb zu gewährleisten“, so Knieling. „Denn für das Schuljahr 2004/05 konnte die Schule über 70 Neuanmeldungen verzeichnen. Auch rot/grün hatte in der damaligen Sitzung, vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen, ein Raumkonzept und die umgehende Aufstellung von zwei Unterrichtscontainern gefordert. Umso verwunderter bin ich jetzt, dass die Verwaltung für das Schuljahr 2007/08 eine Zweizügigkeit an der Schule vorsieht. Meiner Meinung nach versucht die Verwaltung hier geschickt durch die Verringerung der Zügigkeit, einen Anbau, der einige Hunderttausende verschlingen würde, zu umgehen.“


 


Nicht nur, dass die Olpketal-Grundschule auch in den kommenden Jahren aufgrund ihres guten Rufes und durch die Öffnung der Schulbezirksgrenzen weiterhin auf hohe Anmeldezahlen bauen kann, wird sie auch bald eine offene Ganztagsschule sein. Eine Senkung der Zügigkeit ist daher für Knieling nicht nachvollziehbar.


 


Knieling weiter:


„Für den Ganztagsbetrieb müssten natürlich Räume geschaffen werden. Jetzt die Zügigkeit zu verringern ist ein hilfloser Akt der Verwaltung, Flächen hierfür frei zu machen, ohne neue bauen zu müssen. Wenn wir allerdings in Dortmund schon da angelangt sind, dass wir einfach die Zügigkeit senken, um ja keine neuen Flächen


 


schaffen zu müssen, da hierfür auch kein Geld in der Haushaltskasse ist, wäre das ein großes Armutszeugnis. Anders kann ich mir nicht erklären, dass man eine Schule, die sich eines großen Zulaufs erfreut und bald in den Ganztagsunterricht geht, in der Zügigkeit kürzen will. Außerdem glaube ich nicht, dass es im Interesse der Kinder, Eltern und Lehrer ist, in Klassengrößen von 30 Schülern zu lernen bzw. zu unterrichten.“


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