CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving und CDU – Partei im Stadtbezirk
lehnen gemeinsam den Bau eines Minarett des Selimye Moscheevereins ab

Wird ein Minarett an der Hessischen Str. gebaut, ist dauerhaft der Ruf des Muezzins nicht zu verhindern, ist die klare und unmißverständliche Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Dortmund – Eving, Klaus Neumann. Politisch werden wir deshalb das Minarett ablehnen, denn es ist nicht erforderlich. Neumann verweist dabei auf den Koran und den Religionsgründer Mohamed. Diese kennen keine Minarette, aber die Osmanen errichteten sie überall, wo sie an die Macht gelangten und die Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel nennt sie „eine Art Siegesturm“.

Die ganze Integrationsdebatte wird zu einer Farce, wenn wir die Förderung einer Parallelgesellschaft zulassen, das ist nicht im Interesse der Evinger Bürgerinnen und Bürger vertritt Neumann heute eine ebenso klare Position wie schon vor zehn Jahren, schon damals gab es harte Auseinandersetzungen um den lautsprecherverstärkten Muezzinruf an der Evinger Str. 304, deshalb glauben wir nicht daran, daß eine Vereinbarung mit dem Moscheeverein (und wem, der Stadt?), nicht trägt, da bei Vorstandswechsel und spätestens bei Auflösung und Neugründung des Vereins, eine solche Vereinbarung gegenstandslos wäre.

Muslime erwarten zudem Achtung und Respekt für ihren Glauben von unserer Mehrheitsgesellschaft. Der wird ihnen – ganz im Gegenteil wie in der Türkei (z.B. Ermordung von Christen, Übertritt zum Christentum steht unter Strafe, Priesterseminare werden geschlossen, kein Bau von Kirchen möglich) – in Deutschland entgegengebracht, lassen es aber selbst an dem nötigen Respekt gegenüber dem Christentum fehlen.
In der theologischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung geht es um Wahrheit und Wahrhaftigkeit, hier sehen wir erhebliche Defizite, die auch teilweise religiös begründet werden.

Schon jetzt liegen uns darüber hinaus bereits Beschwerden vor, daß die Nachtruhe ab 22.00 Uhr im Umfeld der Moschee nicht eingehalten wird, Hochzeitsgäste parken wild im Umfeld, sogar Garagen werden zugeparkt.

Weiter sprechen gegen den Bau eines Minaretts die beiden geplanten Wohnungsbauvorhaben nördlich der Hessischen Str. sowie östlich des Evinger Baches.
Ein Baubeginn ist zwar noch nicht abzusehen, jedoch sind die Flächen im derzeitig gültigen Stadtbezirksentwicklungskonzept als Potentialflächen für den Stadtbezirk Eving ausgewiesen. Schon jetzt wären Konflikte zum angrenzenden Nordfriedhof vorprogrammiert, wenn sich christliche und auch weltliche Beerdigungen mit einem muslimischen Gebetsruf zeitlich überschneiden, unvorstellbar für die CDU im Stadtbezirk Eving.

Die CDU-Fraktion hat in der Sitzung der Bezirksvertretung am 13.06.07 die Bildung einer offiziellen politischen Arbeitsgruppe zur Erörterung aller anstehenden Probleme beantragt, SPD und Grüne habe diesen mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.
Die SPD, „wir haben Kontakt zum Moscheeverein, schließen Sie sich an“. Die Grünen, „wir wissen aktuell gar nichts, da kein förmlicher Bauantrag vorliegt“. Die CDU nennt dieses fadenscheinig und positionslos. Nun liegen öffentliche Erklärungen des Moscheevereins vor, die CDU-Fraktion ist sehr gespannt, welche Argumente jetzt von SPD und Grünen ins Feld geführt werden.

Dieses Verständnis von Politik teilen wir auf keinen Fall, wir haben eine christlich-abendländisch geprägte Kultur in unserem Staat und damit in unserem Gemeinwesen, faßt Klaus Neumann die Haltung der CDU im Stadtbezirk abschließend zusammen.
„Diese Prägung und ihr Erhalt sind uns wichtig. Wir wollen die Integration, meinen aber damit die Integration über Sprachkompetenz, Einhaltung von Regeln und Gesetzen sowie die aktive Beteiligung am Gleichstellungsgrundsatz von Frau und Mann.“


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