Manfred Sauer: „Attraktivität muss gestärkt werden!“


  Gemeinsam mit Annette Kulozik, Leiterin
  des Westfalenparks, unternahm die
  CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur,
  Sport und Freizeit eine Exkursion durch
  den Westfalenpark. Im Blickpunkt stand
  unter anderem die Erlebnisausstellung
  „mondo mio“. Auf 1000 qm werden in der Florianhalle vergleichbare Lebenssituationen von den verschiedenen Kontinenten dargestellt, die für die meist jungen Besucher an Spielkonsolen zu erkunden sind. Unter dem Motto „Was braucht der Mensch?“, können Kinder sich mit einem Streifzug durch die Ausstellung mit anderen Kulturen auseinander setzten, ohne sich langweilen zu müssen. Die CDU nahm es positiv zur Kenntnis, dass dieses Projekt für die nächsten Jahre bestehen bleibt, wobei die Möglichkeit besteht, immer wieder neue Attraktionen in die Erlebnisausstellung zu integrieren.
 



Handlungsbedarf sieht die CDU allerdings beim Deutschen Rosarium, das mit seinen Gärten und Rosenpflanzungen entlang des ausgedehnten Rosenweg zu den Attraktionen des Westfalenparks gehört.
„Dies ist leider zu wenigen Besuchern bekannt und muss daher stärker beworben werden. Immerhin ist das Deutsche Rosarium das drittgrößte der Welt“, so Manfred Sauer, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und verwies auf die Fußballweltmeisterschaft im letzten Jahr. Die Stadt Dortmund präsentierte sich während dieser Spiele mit ihren im gesamten Stadtgebiet aufgestellten Rosenbeeten als Rosenstadt.


Einigkeit herrschte auch beim Thema „Gastronomie im Westfalenpark“.
Obwohl das Turmrestaurant mit seiner einzigartigen Umgebung mittlerweile zu den führenden Gastronomiebetrieben in Dortmund gehört, sieht die CDU hier noch weiteres Potential.
„Ziel muss es sein, mit einer Vielfalt von Angeboten der Restauration, mehr Besucher in den Park zu locken. Gäste sollten auch wegen der guten verschiedenartigen Restaurants oder Bars in den Westfalenpark kommen und nicht nur die Gastronomiebetriebe aufsuchen, weil man gerade den Park besucht“, erklärt Manfred Sauer den Wunsch der CDU.




Bei der Diskussion, ob der Westfalenpark einmal als freier Park ohne Einzäunung geführt werden kann, wies Annette Kulozik auf die möglichen Probleme hin. Der Park könnte ohne Zaun seine Angebotsstruktur nicht mehr aufrecherhalten. Die Gefahr, dass Kinderspielzeuge, seltene Pflanzungen oder andere mitnehmbahre Einrichtungen des Parks Opfer von Diebstählen werden, ist einfach zu groß. Abgesehen von anderen Vandalismusschäden ist auch die Sicherheit und Sauberkeit nicht mehr zu gewährleisten, so dass sich der Westfalenpark ohne Zaun bald nicht mehr von anderen Stadtparks in Dortmund unterscheiden würde.


Verantwortlich: