Rosemarie Liedschulte: „Wir haben innovative Vorschläge in der Jugendpolitik – rot/grün leider nicht“


 


 Immer wieder versucht die CDU-
 Fraktion im Kinder- und Jugend-
 ausschuss mit Antragsinitiativen neue
 Ideen oder Lösungen für bestehende
 Probleme im Kinder- und Jugend-
 bereich anzustoßen. Leider jedes Mal
 ohne Erfolg, da im Fachausschuss die
rot/grüne Mehrheit jede Initiative der CDU
ablehnend begegnet.



Für Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss, stellt sich dies wie ein Kampf gegen Windmühlen dar.


 


„Es ist schon sehr ärgerlich, dass wirklich gute von uns vorgeschlagene Initiativen von rot/grün immer wieder boykottiert und abgelehnt werden“, so Liedschulte. „Beispielsweise hatten wir in der Aprilsitzung mal wieder dafür plädiert, endlich mehr Streetworker einzusetzen, da sich immer mehr informelle Treffpunkte Jugendlicher im ganzen Stadtgebiet bilden. Davon will man bei rot/grün aber nach wie vor nichts wissen, geschweige denn dafür mehr Personal in Form von Streetworkern einsetzen. Umso überraschter bin ich dann, wenn ich aus der Presse entnehme, dass der zuständige Fachreferent in Huckarde die direkte Jugendarbeit für sehr wichtig hält und zeitnah die bekannten 12 informellen Treffpunkte im Stadtbezirk Huckarde aufsuchen will und in der BV der Antrag der CDU dazu jedoch abgelehnt wurde.“


 


Ebenfalls enttäuscht zeigt sich Rosemarie Liedschulte darüber, dass die Inititiative, sog. Jugendbuden aufzustellen an Orten, an denen sich Jugendliche in unorganisierten Gruppen aufhalten, bei rot/grün keine Zustimmung fand.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte:


„Interessanter Weise ist das Aufstellen von Jugendbuden im Stadtbezirk Scharnhorst von schwarz/rot gleichermaßen begeisternd aufgenommen und umgesetzt worden. Nur hier im Rathaus betätigt sich die rot/grüne Koalition als Bremse guter Ideen, die von der CDU kommen, zu haben. Die Jugendbuden – gerade in Bezug auf die informellen Treffpunkte – böte den Jugendlichen einen Aufenthaltsplatz, an dem sie für sich in einer Gemeinschaft wären, ohne Anwohner zu stören. Aber vielleicht wird auch diese Idee über Umwege irgendwann einmal ans Ziel gelangen. Uns würde es freuen!“


 


Auch das Auflegen einer Notfall-Rufnummer für Kinder- und Jugendliche hatte die CDU-Fraktion bereits im letzten Jahr gefordert – wurde aber ebenfalls von rot/grün abgelehnt. Dank dem Leiter des Jugendamtes, Ulrich Bösebeck, gibt es nun eine solche Rufnummer für Kinder- und Jugendliche.


 


Rosemarie Liedschulte weiter:


„Wenn sich rot/grün schon wie Goliath vor uns aufbäumt und alle Ideen zunichte macht, freut es mich umso mehr, dass die Verwaltung ab und zu auch ihre eigenen Wege geht. Bedauerlich finde ich nur, dass bereits auf CDU-Nachfrage im Mai gesagt wurde, die Rufnummer werde u.a. in allen Medien und in Flyern zielgruppengerecht publiziert werde. Leider ist dies – gut 10 Wochen später – bislang ausgeblieben.“


 


Abschließend sieht Rosemarie Liedschulte an der ganzen Sache auch etwas Positives.


 


„Wenn wir als Ideenlieferant für die rot/grüne Koalition dienen, soll mir das recht sein, solange diese Ideen dann irgendwann eine Umsetzung finden. Und das sei noch gesagt: Am Ende wurde Goliath dann doch besiegt!“


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