Frank Hengstenberg: „Erst Ziele setzen – dann Maßnahmen ergreifen“
  Die CDU-Fraktion will das Reformprojekt
  „Verwaltung 2020“ durch externe Gutachter
  begleiten lassen. In einem entsprechenden
  Antrag für die Sitzung des Haupt- und
  Finanzausschusses am nächsten Donnerstag
  fordern die Christdemokraten, dass durch
  Hinzuziehung unabhängigen Sachverstandes mehr Transparenz und Objektivität in den Prozess Einzug halten.


CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg erwartet, dass die rigiden Sparvorgaben der Verwaltung, u.a.  eine jährliche Personalkosteneinsparung von 2,5%, nicht dem eigentlichen Ziel der Verwaltungsreform übergeordnet werden. „Der Oberbürgermeister darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Im Interesse der Dortmunder müssen die Verbesserung des Bürgerservices, Effektivität und Erreichbarkeit der Verwaltung oberste Priorität haben“, so Hengstenberg. Bei aller Notwendigkeit und grundsätzlicher Sympathie für solide Finanzen, so Hengstenberg, werde die CDU eines sicher nicht mitmachen: „Eine Sparversion von Verwaltung, gesenkte Leistungs- und Servicestandards auf Kosten der Bürger und dem Rücken der Beschäftigten.“


Darüber hinaus fordern die Christdemokraten, dass die eingesparten Mittel nicht ausschließlich für die Sanierung des städtischen Haushaltes eingesetzt werden. Ulrich Monegel, personalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, will erreichen, dass ein spürbarer Anteil unmittelbar in die altersgerechte Qualifizierung, langfristige Beschäftigungsfähigkeit und leistungsfördernde Arbeitszufriedenheit der städtischen Mitarbeiter reinvestiert wird.


  „Wer mit langfristig weniger Personal bessere
  Ergebnisse erzielen will, der muss investieren:
  In adäquate Büroräume, moderne Ausstattung
  der Arbeitsplätze, kompetente Personalführung,
  in gutes Arbeitsklima und zielgerichtete
  Personalentwicklung.“ Dies und der Ausbau der
  betrieblichen Gesundheitsförderung seien vor dem Hintergrund eines absehbar weiter steigenden Altersdurchschnitts der Belegschaft unabdingbare Erfolgsfaktoren für das Gelingen eines erfolgreichen Verwaltungsumbaus, so Monegel.


Vom Oberbürgermeister erwartet die CDU-Fraktion, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und insbesondere den Personalrat frühzeitig und intensiv in den Prozess einzubinden. „Vor Ort“ hätten die Mitarbeiter oftmals den besseren Einblick, wo Verbesserungspotenziale hinsichtlich kundenorientierter und bürgerfreundlicher Strukturen zu finden sind.


„Oberbürgermeister und Belegschaft müssen miteinander, nicht übereinander reden. Nur so wird die Akzeptanz des Vorhabens in der Belegschaft gefördert“, so Hengstenberg.


Verantwortlich: